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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Frage Nr.1: Ich habe noch Fragen, die sich trotz intensiver Durcharbeitung der Internet-Seiten nicht beantworten lassen. Was tun?
Antwort: Hier sind meine Adresse, eMail, ICQ-Nummer und Telefonnummer zu finden. Also bitte keine eMails mehr schicken und fragen, wo ich wohne!
Frage Nr.2: Ich habe mir nun ein EPROM gekauft, weiß aber nicht, wie ich das Lauflichtprogramm hineinprogrammieren kann. Ich kenne auch niemanden, der einen EPROM-Brenner besitzt.
Antwort: In solchen Fällen kann das EPROM mir zugeschickt werden. Ich kopiere dann das EPROM aus meiner Lichtorgel. Es können nur EPROMs kopiert werden, wenn mir a) das EPROM und b) ein frankierter und adressierter Rückumschlag zugeschickt werden. Alles andere wird nicht beantwortet. Meine Adresse ist auf dieser Homepage zu finden. Das EPROM sollte mindestens ein 2764 sein, es sind aber auch 27128 oder 27256 möglich.
Frage Nr.3: Es gibt keinen Hinweis, welche Art von Potentiometer verwendet werden soll. Brauche ich ein logarithmisches oder ein lineares?
Antwort: Ein lineares Potentiometer ist empfehlenswert.
Frage Nr.4: Ich finde keinen Thyristor mit genau 230 V und 1 A. Welche anderen Thyristoren kann ich verwenden?
Antwort: Die 230V und 1 A meinen die Belastbarkeit, die ein Thyristor für die Lichtorgel mindestens aufweisen muß. Es sind daher nur Thyristoren zu verwenden, die über diesen Werten liegen, also z.B. 400V / 3A.
Frage Nr.5: In welche Richtung schließt man den NF-Übertrager an?
Antwort: In meiner Lichtorgel ist die Wicklung mit der größeren Windungszahl in Richtung der Stereoanlage angeschlossen. In anderer Richtung ergaben sich zu große Verzerrungen.
Ergänzung vom 12.10.2005: Der NF-Übertrager von Conrad (515709-99, 2,49 EUR) funktioniert nur, wenn die niederohmige Wicklung am Lautsprecher liegt. Zum Schutz vor zu hohen Strömen durch den Übertrager ist es ratsam, noch einen Vorwiderstand einzubauen. Bei mir läuft das mit 33 Ohm hervorragend, wahrscheinlich ist auch ein noch höherer Widerstand möglich.
Frage Nr.6: Wo wird die Lichtorgel an die Anlage angeschlossen?
Antwort: Sie wird an einen Lautsprecherausgang angeschlossen. Ein Anschluß an Cinch-Buchsen, z.B. Monitor-Ausgänge, ist nicht möglich, da diese Ausgänge von der Ausgangsimpedanz her nicht in der Lage sind, genügend Leistung für den NF-Übertrager aufzubringen.
Frage Nr.7: Ist ein Betrieb der Lichtorgel auch ohne EPROM, also Lauflicht, möglich?
Antwort: Ja, dies ist ohne weiteres möglich. In diesem Fall können Q1, D5.1 und die Analogschalter-ICs 4066 (D6-D8) komplett entfallen. Die gesamte Schaltung vereinfacht sich dadurch sehr. Die Leitungen können dann direkt von den Operationsverstärkern auf die Widerstände R17-R21 gegeben werden.
Frage Nr.8: Was bedeuten 0 und 1 im Schaltplan?
Antwort: Damit sind die logischen Pegel Falsch und Wahr gemeint. Pegel logisch 0 entspricht dem Massepotential 0V, und logisch 1 entspricht dem Betriebsspannungspotential +5V.
Frage Nr.9: Wie sind die freien Pins 3 und 5 von D5.1 zu beschalten?
Antwort: Hier hat sich der Fehlerteufel in den Schaltplan eingeschlichen. Diese Pins sind auf 0V (Masse) zu legen.
Frage Nr.10: Welche Aufgabe hat D5.1?
Antwort: D5.1 entprellt den Schalter Q1.
Frage Nr.11: Wie ist die Spannungsversorgung bei den digitalen Schaltkreisen herzustellen?
Antwort: Bei 14-poligen ICs: Pin 7 Masse, Pin 14 +5V. bei 16-poligen ICs: Pin 8 Masse, Pin 16 +5V. Um Ground Bounces zu vermeiden, ist es ausserdem ratsam, die Spannungsversorgung jedes ICs mit einem kleinen Kondensator zu stabilisieren, z.B, 100 nF keramisch.
Frage Nr.12: Was muß bei den EPROMs grösser als 2764 beachten?
Antwort: Bei grösseren EPROMs kommen weitere Adreßleitungen dazu. Da diese natürlich nicht verwendet werden, müssen sie auf Masse-Potential gelegt werden. ab 27128: Pin 26 auf Masse ab 27256: Pin 27 auf Masse
Frage Nr.13: Ich komme mit den Massesymbolen nicht zurecht. Wenn ich die Schaltung so bauen würde, dann wäre ja die Wechselstrommasse mit der nach dem Gleichrichter verbunden. Wäre das so richtig?
Antwort: Dies ist so korrekt und auch so beabsichtigt. Aus dem Teil der Schaltung, der mit Kleinspannung (also +/- 5V) arbeitet, müssen die Thyristoren gezündet werden können. Damit dies klappt, braucht die Netzspannung eine galvanische Verbindung mit der Kleinspannung. Diese wird über die Verbindung der Massen hergestellt. Dies macht allerdings auch den Bau der Lichtorgel sehr gefährlich, da unter Umständen die Masse gefährliches Potential gegenüber Erde führen kann, je nachdem, wie der Stecker in der Steckdose sitzt. Wem dies zu gefährlich ist, sollte eine Trennung mit Optokopplern vorziehen.
Frage Nr.14: Gibt es zu der Lichtorgel ein Platinenlayout?
Antwort: Diese Frage werde ich fast einmal pro Woche gefragt. Leider muß ich sie jedesmal verneinen. Ich habe selbst nur einen Prototypen gebaut, der wunderbar funktioniert. Es ist von mir auch nicht beabsichtigt, weder jetzt, noch in absehbarer Zukunft, ein Layout zu entwerfen. Also, bitte, seht von irgendwelchen Fragen nach einem Layout ab.
Frage Nr.15: Für was stehen die Dreiecke im ersten Plan?
Antwort: Das sind Operationsverstärker (OP). In der Lichtorgel werden OPs durch entsprechende Beschaltung dafür verwendet, um Frequenzfilter aufzubauen. Der LM324 ist ein IC, das vier OPs enthält. Daher auch die Bezeichnungen wie N1.1 bis N1.4.
Frage Nr.16: Was bedeuten die Leitungsenden an dem +-Eingang der Operationsverstärker?
Antwort: Diese Anschlüsse sind auf Massepotential zu legen. Alle Massesymbole, die im Schaltplan enthalten sind, müssen zusammengeschaltet werden.
Frage Nr.17: Wir haben ein EPROM vom Typ M27C512 aus einem alten Modem. Ist das prinzipiell geeignet?
Antwort: Ja, es passt noch in den gleichen 28-poligen Sockel. Die im Gegensatz zum 27C64 hinzukommenden Adressleitungen müssen auf Masse gelegt werden: Pin 26 (A13) auf Masse, Pin 27 (A14) auf Masse, Pin 1 (A15) auf Masse.
Frage Nr.18: Kann der NF-Übertrager parallel oder in Reihe mit den Boxen betrieben werden oder überlastet das den Verstärker?
Antwort: Bei Parallelbetrieb hab ich schon erlebt, wie ein Verstärker dadurch bei sehr hoher Lautstärke zerstört wurde. Auf jeden Fall ist darauf zu achten, das die Seite mit der höheren Impedanz am Lautsprecher liegt, um so einen Signalkurzschluss an der Box und somit eine Gefährdung des Verstärkers auszuschließen.
Frage Nr.19: Können die Lampen auch mit 24 V Gleichspannung statt mit Netzspannung (240V Wechselspannung) betrieben werden?
Antwort: Nein, dies ist leider nicht möglich. Die Thyristoren (bzw. Triacs) würden zwar zünden, können sich aber nicht mehr selbst abschalten, da die Schaltspannung keinen Null-Durchgang hat. Eine Idee wäre, die 24V als Rechteckspannung zu betreiben und damit die Lampen anzusteuern. Problem ist, eine leistungsfähige Rechteckspannung zu generieren.
Frage Nr.20: Was ist zu beachten, um aus dem Bass-Signal ein Signal zur Steuerung des Lauflichts zu gewinnen?
Antwort: Zunächst muss das Signal über einen Einweggleichrichter geführt werden (Diode in Reihe, Widerstand gegen Masse). Das am Widerstand anliegende Signal wird zur Impulsformung auf ein RC-Glied gegeben mit einer geeigneten Zeitkonstanten. Die Zeitkonstante (tau=R*C) sollte so gewählt werden, dass das Bass-Signal vernünftig den Adresszähler des EPROMS steuern kann. Hier ist am besten ein Trimmpoti zum Justieren vorzusehen, das die Zeitkonstante beeinflusst.
Ein Schmitt-Trigger sollte genügen (z.B. D12.1), die Eingänge des anderen verbleiben auf Massepotential.

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Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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