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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Von Hohenwarth über den Kaitersberg nach Eck

Aufbruchszeit2.February 2017, 11:47
Ankunftszeit2.February 2017, 17:10
KategorieSchneeschuhtour Schneeschuhtour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km12
Höhendifferenz850
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Frühmorgens brach ich mit Ronny in Jerxheim auf, und nach einer fünfstündigen Autofahrt kamen wir in Hohenwarth im sogenannten Lamer Winkel an, dem Quellgebiet des Weißen Regen, das hufeisenförmig von den Bergkämmen des Bayerischen Waldes eingerahmt wird. Dieses Hufeisen wollten wir im Nordwesten beginnend in vier Tagen überwandern.
In Hohenwarth brachen wir mit Karin, Birgit und Ronald auf. Thomas und Kathrin waren noch unterwegs, weil Thomas seinen Vater besuchen wollte, und Peter war schon am Morgen allein aufgebrochen.
Zunächst wanderten wir ohne Schneeschuhe durch den Ort Hohenwarth und gelangten so an den südlichen Ortsrand, wo die Straße nach Hudlach den Berg hinaufführte. Dem Verlauf des Haselbachs folgend erreichten wir den Wald und stiegen nun in Richtung Kreuzfelsen, dem nordwestlichsten Punkt des Kaitersbergs, auf. Die ersten fünfhundert Meter waren noch ganz gemütlich, doch dann wurde es langsam steiler. Ronald und ich wechselten sich mit dem Spuren ab. Kurz vor dem Gipfel erreichten wir einen Wanderpfad, dem wir nun mühelos zum Gipfel mit dem riesigen Kreuz folgen konnten. Die Aussicht war ganz nett, und in der Sonnne konnte man es ganz gut aushalten, wäre da nicht der unangenehme Wind gewesen. So, nun war der Kamm erreicht, und es ging nach Ost/Südost, immer weiter der Einschartung der Eck entgegen. Wir kamen an unzähligen Felsformationen vorbei, am Mittagsstein erreichten wir die (geschlossene) Kötztinger Hütte. Kurz zuvor hatten wir bei einem Aussichtspunkt auch Thomas und Kathrin getroffen, so dass wir nun fast vollzählig waren. Von Peter kam zwischendurch per Whatsapp die Info, dass er schon das Quartier in der Eck erreicht hätte.
Nun kamen für uns zwei besondere Highlights: Das Steinbühler Gesenke, eine langgezogene Felsenkante mit vielen Aussichtspunkten, und das beeindruckende Felsgebilde der Rauchröhren, wo sich der Wanderweg in unglaublichen Kehren und Schleifen hindurchzog, mit Steigeisen ein großes Vergnügen. Und dann erreichten wir mit 1133 Metern Höhe den Großen Riedelstein, den höchsten Punkt des Kaitersbergs, der auf seinem Gipfelfels das Waldschmidt-Denkmal trägt. Nicht alle hatten noch die Muße, diesen Aussichtspunkt zu erklimmen, schade, denn von dort waren bei Föhnwetter die Alpen zu sehen. Zuhause habe ich dann auf einem der Fotos tatsächlich Watzmann- und Hochkaltergebirge erkennen können!
Schade war, dass uns der direkte Abstieg zur Eck verwehrt wurde. Vermutlich sollen die Wanderer nicht die Pisten des Skigebiets betreten. So mussten wir einen kleinen Bogen gehen und landeten dann aber doch wieder auf einer Piste - zum Glück nicht mehr befahren - die uns dann bis zum Gasthof Eck brachte. Dort trafen wir Peter wieder und verlebten noch einen unterhaltsamen Abend.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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