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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour HKB mal anders

Aufbruchszeit25.February 2017, 12:55
Ankunftszeit25.February 2017, 16:55
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km9
Höhendifferenz630
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Mit Peter wurde es mal wieder Zeit für eine knackige Wintertour. Die Schneeschuhe hatten wir allerdings zuhause gelassen, da zumindest rund um Clausthal nicht mehr viel von dem weißen Zeug herumlag. Wir starteten am Parkplatz hinter der Kirche von Riefensbeek. Zunächst wanderten wir den Hangweg etwas nordwärts, um dann in das kleine Tälchen zwischen Hühnerkopf und Bösenberg abzubiegen. Jetzt wurde es interessant, zunächst ging es steil eine Schneise hinauf, die irgendwann endete. Dann querten wir und gelangten so - die Höhe haltend - wieder zum Bach, von dem wir uns erst vor wenigen Minuten getrennt hatten. Dadurch kamen wir in einen Bereich des Tals, wo sich mehrere Schluchten trafen. Zwischen diesen Schluchten strebten kleine Landzungen bergwärts, und wegen der Schneeschmelze war sehr viel Wasser in den Bächen. Irgendwann entschieden wir uns für die richtige Landzunge und stiegen dadurch zu dem kleinen Funkumsetzer am Bösenberg auf. Und noch weiter ging es bergauf, auf einer kleinen Schneise, die uns auf eine große Lichtung brachte. Am Ende der Lichtung brach eine sehr steile Schneise jäh in die Tiefe ab! Das war schon ein Spaß, dort abzusteigen. Am Ende gelangten wir zu einem lebhaften Bach, der Großen Schacht, wenn ich mich nicht irre. Die Brücke, die wenige Meter rechts von uns lag, ignorierten wir, das Furten machte viel mehr Spaß. Nach der Furt mussten wir nun die verlorene Höhe wieder wettmachen, es ging wieder bergauf, diesmal zum Kleinen Breitenberg. Nach ca. 15 Minuten hatten wir einen Hangweg erreicht, dem wir zunächst ca. 1000 Meter folgten. Nun erreichten wir den verschneiten Hang, den ich schon vor einigen Jahre mit Schneeschuhen bewältigt hatte! Peter ging voran, blieb aber dann nach wenigen Schritten kopfschüttelnd stehen. Er brach ständig in Heidelbeersträucher ein, und ohne Gamaschen sei das doch nichts! Nun ja, ich glaube, keiner von uns hatte Lust, lange zu streiten, und so trennten wir uns einfach, um uns oben auf der HKB wieder zu treffen.
Die Heidelbeersträucher waren wirklich nach wenigen Metern vorbei, doch wenige Minuten später kam ich dichteren Wald, und dort war der Schnee wirklich sehr schwierig. Mit Schneeschuhen wäre es vermutlich ein großes Vergnügen gewesen, aber so musste ich sehr geduldig und mit großem Kraftaufwand den Weg zum Reitstieg auf dem Acker gewinnen. Mal trug mich der Schnee, mal brach ich bis zur Wade ein. Sehr unberechenbar, aber landschaftlich ein absoluter Hochgenuss. Oben an der HKB angekommen dann die Überraschung: Peter saß tatsächlich schon da und trank ein Bier. Er gab aber zu, dass er zwischendurch gejoggt wäre!
Wir genossen dann die Einkehr und stiegen dann auf dem kürzesten Wege wieder zum Auto ab. Der Weg bot keine weiteren Überraschungen mehr.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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