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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Bayernwanderung Etappe 17: Von Buch am Buchrain nach Wasserburg a.Inn

Aufbruchszeit4.May 2017, 08:19
Ankunftszeit4.May 2017, 18:00
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km37
Höhendifferenz350
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nach dem Frühstück im ziemlich kalten Frühstücksraum der Pension Aufbruch. Über schöne Wiesenwege ins überraschend malerische Tading. Zum sehr einsamen Wetting, dann leider Staßenlatscherei nach Neuharting. Nach einem Rapsfeld auf einer extrem matschigen Schneise in den Wald. Kurz vor Pemmering Abkürzung über eine nasse Wiese. Tolle Idee! In Pemmering Einkauf in Pointners Hofladen. Nette Leute dort getroffen. Wieder Straßenlatscherei über Kemating nach Aich. Dann Eintauchen in den großen Wald, auf langer Geraden nach Ostsüdost bis zur B12. Sehr interessanter Wald bei Maitenbeth, Trichter und Hügel überall. Weiter auf Straße nach Marsmeier. Regen setzt ein, aber nicht stark. Der Abschnitt bis Freimehring ist landschaftlich richtig toll, viele kleine Gehöfte, Hügel, blühende Wiesen. Dann bis Fleckhäusl wieder viel Asphalt. Bei Fußstätt beschwert sich ein Bauer, dass ich so trocken sei. In der Nacht seien schließlich 12 Liter Regen gefallen! Nach Hirschpoint eine sehr gelungene Abkürzung. Das Wetter wird besser, bei Grasweg überall blühende Wiesen. Überquerung der B15 klappt auch gut, bei Koblberg beginnt der lange Abstieg zum Inn. Langsam wird es anstrengend und schmerzhaft, am linken Schienenbein ist wieder die Sehne heißgelaufen. Ich hoffe, das Mobilat hilft. Wasserburg hat eine sehr schöne Altstadt. Nach der alten Innbrücke Einkehr in einem gemütlichen Pub, dann der letzte Aufstieg zum Kellerberg - oh Schreck, die haben am Freitag Ruhetag! Der benachbarte Gasthof Wimmer machte auf mich leider einen so schlechten Eindruck (Schmimmelmief bereits im Eingang!), dass ich mir ein Abendbrot beim neukauf holte. Rest des Abends TV.
Epilog: Bereits in einer sehr frühen Planungsphase der ganzen Wanderung habe ich mich gefreut, dass der Streckenverlauf wirklich in idealer Weise durch Wasserburg geht. Und was soll ich sagen, von dieser Stadt wurde ich auch nicht enttäuscht. Leider war die Tagesetappe mit mehr als 35 Kilometern so lang, dass ich am Abend keine große Lust mehr verspürte, irgendwas zu unternehmen. Betrüblich war dazu, dass der Gasthof Huber ausgerechnet an diesem Tag Ruhetag hat. Es ist manchmal sehr schwer, sich vernünftig zu verhalten, aber im Nachhinein war es die absolut richtige Entscheidung, abends nicht mehr loszuziehen, denn ich hatte nach der langen Etappe schon Schmerzen am linken Schienbein. Ein Abstieg in die Stadt hätte dem definitiv nicht gut getan, zumal der Weg zum edeka schon anstrengend genug war. So muss ich Wasserburg wohl irgendwann noch einmal besuchen, um mir die Stadt genauer anzuschauen.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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