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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour HTG-Tour auf den Hohnekamm

Aufbruchszeit21.May 2017, 09:40
Ankunftszeit21.May 2017, 17:50
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km20
Höhendifferenz700
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Michael Krech hatte bei schönstem Wetter zu einer interessanten Wanderung über den Hohnekamm, und viele kamen zum Startpunkt am Bahnhof Steinerne Renne. Peter und Lucas, Peter und Ute, noch ein Peter, Manfred, Sylvia, Helga, Gunter, Uli, Anni, Gerhild, Michael sowie drei weitere, deren Namen mir nicht einfallen wollen, sie alle waren dabei. Ich natürlich auch, wenn auch verspätet, weil ich nicht direkt bei der WerBat, sondern auf dem regulären Wanderparkplatz geparkt habe. Da die Gruppe aber mit Verzug aufbrach, kam ich gerade noch rechtzeitig. Zunächst ging es in das Holtemmetal, an der ersten Kreuzung bog Michael rechts ab, in Richtung der Kleinen Renne. An der nächsten Gabelung ging es dann aber nach links, dadurch betraten wir den Reinardsteig, der uns direkt zum Gasthof/Hotel Steinerne Renne führte.
Wir überquerten nun die Holtemme und wanderten entspannt durch den Wald zum Naturdenkmal Gebohrter Stein. Es folgten zwei etwas unwegsame Schneisen zwischen dem Unteren und Oberen Hohneweg, dann betraten wir den Treppensteig und erklommen den Hohnekamm in Richtung der Landmannklippe. Es dauerte eine ganze Weile, bis (fast) alle auf der Landmannklippe oben und wieder unten waren. Michaels Kopf musste verarztet werden, er hatte sich beim Einstieg in den Eulenpfad den Kopf an einem querliegenden Baum derart heftig gestoßen, dass sich unter der Mütze eine Platzwunde entstand. Beim Abnehmen der Mütze wurde die Größe der Wunde offenbar, aber zum Glück war die Sache schnell behandelt.
Vom Landmann sind wir dann auf einer alternativen Route brockenseitig um die Landmannklippen herum, was ein ganz schön anstrengendes Unterfangen war. Weiter ging es nun auf dem Eulenpfad an den Höllenklippen vorbei, dann schauten wir aber doch noch bei den Höllenklippen vorbei. Schon der Aufstieg war sehr spannend, die Grantbrocken waren recht gewaltig. Oben dann ein fast schon flammenförmig nach oben strebender, gespaltener Granitblock. Durch den engen Spalt haben sich sogar drei der Teilnehmer durchgezwängt. Den Gipfel selbst konnten wir aber nicht bezwingen, die schmale Kluft war von einer äußerst unangenehmen Breite. Für eine ordentliche Kamintechnik zu schmal. Wahrscheinlich mit Schulterrisstechnik zu besteigen. Ich habe oben einen einzelnen Wanderer gesehen, es muss also möglich sein, mit etwas Übung diesen Felsen hinaufzukommen. Jedenfalls ein Grund, mal wieder zurückzukommen!
Nach diesen beiden Klippen wurde der Weg aber wieder normal, und auf teilweise matschigen Passagen ging es zur Leistenklippe, vorbei an den Grenzklippen. Am Ende genossen wir noch die Aussicht auf den Leistenklippe, sogar ein Gruppenfoto wurde gemacht. Jetzt hieß es, den ganzen Kram auch wieder abzusteigen. Nach den Bärenklippen stiegen wir auf dem alten Skihanng ab. Oben war ein guter Graspfad zu erkennen, die untere Hälfte war dann eher rustikal. Wahrscheinlich wird in einigen Jahren der Hang wieder ein junger Wald sein.
Auf der Hohnestraße angekommen sind wir weiter zum Ottofelsen, sodann ein kleines Stück abwärts ins Thumkuhlental, wieder etwas aufwärts zum Hippeln, und zum Schluss wieder bergab zur Eisenbahnsstrecke, die uns in wenigen Minuten zurück zum Haltepunkt Steinerne Renne führte. Michael und sein Co-Wanderführer Gunter hatten wieder eine sehr schöne Wanderung ausgearbeitet!


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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