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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Wanderung zum Bondhusvatnet

Aufbruchszeit14.July 2017, 10:00
Ankunftszeit14.July 2017, 15:00
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitleicht leicht
Länge in km12
Höhendifferenz420
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Der letzte Tag in Norwegen vor der Abreise. Da gutes Wetter angesagt war, entschieden wir uns spontan dazu, eine Wanderung zum Bondhusvatnet zu unternehmen. Laut Rother-Wanderführer und Karte sollte dort ein eindrucksvoller Hängegletscher aus 1200 m bis auf 330 m hinabreichen. Um zum Parkplatz nach Sundal zu kommen, mussten wir zunächst ca. 45 Kilometer durch die Fjorde fahren, wobei der 11 Kilometer lange Tunnel hinter Odda zweifelsohne der anstrengendste Teil war.
In Sundal angekommen kurz auf der Straße zum Parkplatz rauf, dann brachen wir auf. Es war noch relativ wenig los, was sich aber im Tagesverlauf deutlich ändern sollte. Bis zum Bondhusvatnet sind wir auf einer Schotterstraße gemütlich aufgestiegen, was nach all den holprigen und matschigen Wegen der letzten Tage auch mal ganz angenehm war. Am See begann ein sehr holpriger Wanderweg, der uns bis zur Gletscherzunge brachte. Aber leider war die Gletscherzunge nicht mehr so wie vor vielen Jahren einmal. Nur noch eine dünne Zunge aus flachem Eis lag auf dem Granit, oberhalb war ein kleiner Teil des Hängegletschers zu sehen, der größere Teil war aber durch einen Felshang verdeckt. Letztlich stellten wir fest, dass der beste Blick auf den Gletscher direkt vom See möglich war. Wir wanderten also zum See zurück, tunkten die Füße in das kalte Seewasser und genossen einfach nur die Landschaft. Tja, und dann ging es auch schon wieder zurück zum Auto.
Epilog: Am nächsten Tag kam dann die Rückreise. Zunächst mit dem Auto nach Bergen zur Fähre, über Nacht mit der Fähre nach Hirtshals, und dann noch einmal ein langer Tag auf dänischen und deutschen Straßen. In Dänemark viel Regen, bei Hamburg etwas Stau, und um 16 Uhr waren wir wieder in Velpke.
Dieser Urlaub in der Hardangervidda war auf jeden Fall etwas besonderes. Der Westteil hat mir persönlich am besten gefallen, und vor allem die Thorehytten war ein wunderschöner Ort zum Verweilen, was wir ja auch aufgrund von zwei Übernachtungen getan haben. Irgendwann wird es mich sicher noch einmal nach Norwegen. Nördlich der Hardangervidda gibt es Ecken mit ausgesprochen vielen Bergen über 2000 Metern Höhe, das könnte mir gefallen. Und dann kann ich sicher auf die Erfahrungen dieses schönen Sommerurlaubs zurückgreifen


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1