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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Brocken und Stumpfrücken

Aufbruchszeit19.August 2017, 08:45
Ankunftszeit19.August 2017, 16:50
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km26
Höhendifferenz1050
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Für den Samstag war gutes Wetter angesagt, aber es war wie verhext, keiner meiner Freunde hatte Zeit an diesem Tag. So bin ich allein in Ilsenburg aufgebrochen, um mal wieder dem Brocken auf's Haupt zu steigen. Hinter dem Zanthierplatz war der Fußweg an der Ilse gesperrt, aber wie andere Wanderer auch habe ich das Flatterband ignoriert. Der kleine Bach aus dem Rhontal hatte den Weg etwas ausgekolkt, aber der Weg war ohne Probleme zu begehen. Am Pegelwehr etwas weiter flussaufwärts, wo es im Winter immer die vielen Eiszapfen gibt, hatte das Hochwasser auch starke Schäden angerichtet, der Pegel wurde überflutet und Teile der Uferböschung waren nicht mehr vorhanden.
Der Weg an den Ilsefällen war unproblematisch, aber auf dem Forstweg kurz vor Stempels Buche war der Weg wieder massiv ausgekolkt. An der Schutzhütte eine kleine Pause, dann ging es weiter. Huch, man muss ja an der Stempels Buche echt aufpassen, dass man den Weg nicht verfehlt. ;-) Der Weg hinauf zum Brocken ist dann nicht weiter erwähnenswert, irgendwann war ich oben, kurz nachdem sich die letzten Nebelschwaden verzogen hatten. Es wehte ein kräftiger Wind aus West, und wenn die Sonne von den Wolken verdeckt war, wurde es für Mitte August empfindlich kalt. Na ja, für diesen Zweck hatte ich mir ja auch einen Pullover mitgenommen. Danach ging es über den Hirtenstieg wieder runter. Kurze Pause an der Bismarck-Klippe, auf den Felsen gekraxelt, um die schöne Aussicht zu genießen. Dann weiter hinab auf dem Heinrich-Heine Weg bis zur Stempels Buche, dort rechts abgebogen, um in Richtung Schindelsteig zu queren. Dort, wo der Weg die verdeckte Ilse überquert, tobten unter den Granitbrocken immer noch kräftige Wassermassen. Bei der kleinen Holzbrücke über den Schlüsiebach waren größere Treibholzmengen angeschwemmt, direkt neben der Brücke. Hier müssen gewaltige Wassermassen Ende Juli getobt haben!
An der Plessenburg eine kleine Pause mit Kaltgetränk, dann weiter zur Paternosterklippe und zum Ilsestein. An der Ilsesteinbaude einen leckeren Kaffee. Ich habe kurz überlegt, und mich dann entschlossen, die Wanderung mit dem Stumpfrücken ausklingen zu lassen. Der Aufstieg zum alten Bunker war noch einmal richtig knackig, dafür wurde ich dann im Abstieg zum Blochhauer mit fantastischen Aussichten auf das Harzvorland belohnt. Wahrscheinlich kann man diese Aussichten noch ca. 3-4 Jahre genießen, dann wird der junge Wald so hoch gewachsen sein, dass die Aussicht wieder weg ist. Also höchste Zeit, mit der HTG hier einmal langzuwandern! ;-)
Auf der Rückfahrt habe ich in Jerxheim am Bahnhof angehalten, um noch einen tollen Texas-Burger in Richies Grill zu essen! Lecker!!


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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