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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Vom Stahl-Haus zur Wasser-Alm

Aufbruchszeit25.September 2017, 08:00
Ankunftszeit25.September 2017, 15:30
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km14
Höhendifferenz1135
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Als es am Vorabend dunkel wurde, zogen noch Nebelschwaden über das Torrener Joch, aber an diesem Morgen war der Himmel wolkenlos, es wartete ein perfekter Herbsttag auf uns. Mehrere Wandergruppen (unter anderem vier Männer aus Kiel) wollten an diesem Tag zur Wasser-Alm, aber wir waren die einzigen, die den Weg über den Schneibstein wagten. Grund war der Altschnee, der in den höheren Lagen des Hagengebirges lag. Unsere Entscheidung war aber die richtige, denn der Weg war weniger schlimm als erwartet. Der Aufstieg zum Schneibstein war absolut problemlos, und oben konnten wir eine grandiose Rundumsicht genießen!
Bis zur Windscharte war es auch noch recht einfach, aber dann kam eine lange Querung am Windschartenkopf durch bretthart gefrorenen Schnee. Zwei Wanderer hatte eine Spur gelegt, die allerdings in die Karrenfelder zur Winterspur der Kleinen Reibn abstieg und den Sommerweg verließ. Wir blieben oben auf dem Sommerweg und konnten uns einen guten Weg nach unten stapfen. Später erfuhren wir, dass auch andere Wanderer von dieser Spur in den Folgetagen profitierten. Am Seeleinsee trafen wir die vier Kieler wieder, und oben auf dem Hochgschirr machten wir eine längere Pause. Kathrin konnten wir zum Glück überzeugen, nicht zum Kahlersberg aufzusteigen (zu viel Schnee!), und so setzten wir zu dritt den Abstieg ins Landtal fort. An der verfallenen Alm machten wir eine kurze Pause, wobei uns leider die Sonne im Stich ließ und wir die Pause nicht so richtig genießen konnten.
Aber wir mussten noch weiter absteigen, bis wir in dem schönen Buchenwald waren, wo rechts der Abstieg zum Landtalsteig abzweigt. Dann mussten wir noch einmal ca. 200 Hm aufsteigen, wobei wir immer wieder schöne Ausblicke auf Watzmann und Obersee genießen konnten, und dann kam nur noch der lange Weg durch die Röth, bis wir endlich - leicht erschöpft - die Wasser-Alm erreichten. Erwähnenswert war noch, dass wir bereits ab Wildtörl die Hirsche röhren hörten. Ich war schon einige Male im Herbst in dieser Gegend, aber in dieser Vehemenz habe ich die Hirsche in dem Gebiet noch nie gehört. Es war sehr beeindruckend, und das Röhren dauerte die ganze Nacht über an!


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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