Startseite
Über Mich
AHP4
Galerie
Sehschlangen
Tourenbuch
Bookmarks
Elektronik
Gästebuch
Bewertung
Geschichten

Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Bergtour Kleines Teufelshorn

Aufbruchszeit26.September 2017, 08:10
Ankunftszeit26.September 2017, 15:00
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km8
Höhendifferenz960
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Stefan ist am Morgen bereits zum Kärlinger Haus aufgebrochen. Leider ein unheilbarer Fall von Wasseralmkoller. Kathrin und ich blieben zurück, und wir hatten uns bereits am Vorabend von der Jagdhütte aus die Gipfel der beiden Teufelshörner angeschaut und uns am Ende für das Kleine Teufelshorn entschieden, dessen Südgrat hoffentlich schon schneefrei war. Etwas frech waren bei unserer optischen Erkundung zwei Hirschfans vor der Wasser-Alm, die uns verbieten wollten, geräuschlos über die große Wiese zu laufen, während eine Stunde vorher noch laut Holz gehackt wurde.
Nun ja, wir brachen also nach einem guten Frühstück zum Kleinen Teufelshorn auf. Dazu musssten wir zunächst zum Fundament der alten Jagdhütte aufsteigen, unterhalb des Lehlingskopfs. Dort konnten wir eine tolle Aussicht auf das Watzmann-Massiv und den noch im Nebel versteckten Königssee genießen. Dann aber mussten wir sehr genau schauen, wo der schmale Pfad zum Blühnbachtörl abzweigt, da ich aber schon mehrmals auf diesem Pfad unterwegs war, konnte ich den Einstieg gut finden. Später war der Weg dann gut zu finden. Zwei kleine Schneefelder erschwerten unseren Weg, einen Lawinenkegel konnten wir umgehen, und erst direkt unter dem Blühnbachtörl mussten wir durch Altschnee steigen. Aber dann auf dem Südgrat angekommen bewahrheitete sich unsere Einschätzung, denn wir konnten nahezu schneefrei zum Gipfel aufsteigen. Leider zogen oben Nebelschwaden durch, und ein kalter Wind sorgte dafür, dass wir nicht lange auf dem Gipfel blieben. Aber dennoch genossen wir einige schöne Blicke zum Hochkönig und zum Steinernen Meer, wo insbesondere das Wildalmkirchl meinen Blick fesselte. Wir stiegen wieder etwas zum Blühnbachtörl ab, bis die aperen Wiesen in der Sonne zum Verweilen einluden. Ich muss aber gestehen, dass ich diese Wiesen auch als Instrument einsetzte, um Kathrin zu überzeugen, heute nicht mehr zum Kärlinger Haus weiterzuwandern, wo sie noch unbedingt hinwollte. Nachdem wir genug rumgegammelt hatten, kraxelten wir noch etwas über die Felskuppen am Blühnbachtörl, ehe wir wieder abstiegen. Der Schnee unter der Scharte war nun aufgeweicht und bildete auf dem Gras eine gute Rutschunterlage, wir mussten also gut aufpassen, um nicht wegzurutschen. Zum Glück war das Gelände nur selten wirklich exponiert. Auf dem Rückweg schauten wir uns noch die Reste des Steinbockgeheges auf der Schabau-Alm an. Einige der Holzpfähle stehen immer noch, 80 Jahre danach! An der Wasser-Alm erfuhren wir vom Hüttenwart, dass er schon vielen Wanderern den Weg zum Kleinen Teufelshorn beschrieben hat, aber nur wenige fänden den Abzweig.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1