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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Vom Funtensee nach Kühroint

Aufbruchszeit29.September 2017, 08:10
Ankunftszeit29.September 2017, 16:00
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km16
Höhendifferenz1400
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Heute stand wieder eine lange Etappe mit vollem Gepäck auf dem Programm. Nach dem Frühstück brachen wir zunächst auf, um durch das sanft gewellte Gebiet zwischen Funtensee und Oberlahner zu wandern. Viele Lärchen standen dort, und immer wieder waren die Spitzen des Watzmanns zu sehen. Dann verschluckte uns aber die schattige Saugasse. Die Kehren rasten wir sehr fix hinunter, weder Stefan noch Kathrin hatten große Lust, irgendwo im Schatten zu pausieren. Unten im Schrainbachtal sahen wir dann den Herbstwald in einer wunderschönen Färbung, als wir in die Sonne kamen, explodierten die Farben regelrecht! Immer im Wechsel zwischen Sonne und Schatten wanderten wir weiter talwärts. Ganz am Ende passierten wir den Schrainbachfall, und der Königssee wurde nun sichtbar und kam immer näher, je tiefer wir abstiegen. Am Königssee angekommen, sprangen Kathrin und ich erst einmal ins kühle Nass. Im Vergleich zum Grünsee war es regelrecht warm. ;-)
Danach spazierten wir am Ufer entlang nach St.Bartholomä, hinein in die Menschenmassen. Im Biergarten gab es für mich erst einmal eine Stärkung: eine gebratene Forelle und dazu ein Schwarzbier. Stefan wurde der Trubel und Lärm zwischenzeitlich zu viel, und er setzte sich ab, um hinter dem Gasthof am Ufer des Sees eine ruhigere Ecke zu finden. Kathrin und ich sammelten ihn dort auch wieder ein, und dann stiegen wir auch schon ein in den Rinnkendl-Steig, der zunächst recht harmlos in Kehren durch den Wald emporzog, dann aber bei Erreichen der ersten Felsplatten in einen abenteuerlichen Steig überging. Am Ende waren wir auf einem tollen, aussichtsreichen Pfad, hoch über dem Königssee. Die Sonne beschien die Hänge des Hagengebirges, so dass die Farben dort richtig gut zur Geltung kamen. Das letzte Mal, als ich den Rinnkendlsteig gelaufen bin (2001), war der Ausstieg zur Archenkanzel extrem nass und rutschig, diesmal war das alles kein Problem, der Weg war nahezu trocken. Vielleicht gab es hier auch Wegebaumaßnahmen, schwer zu sagen.
Die Archenkanzel besuchten wir auch noch, aber die Aussicht vom Rinnkendlsteig war fast noch schöner. Nun mussten wir nur noch einen Kilometer bis zur Kühroint-Alm wandern. Es ging noch ein kleines Stückchen bergauf, dann liefen wir über aussichtsreiche Almwiesen zur Alm und konnten dort einchecken für unser bequemes Drei-Betten-Zimmer.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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