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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Biwaktour bei Ilsenburg

Aufbruchszeit21.October 2017, 14:47
Ankunftszeit22.October 2017, 08:45
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km23
Höhendifferenz750
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Mit Peter wollte ich mal wieder eine Biwakwanderung unternehmen. Die ganze Woche davor hatte ich mich sehr über die Wetterprognosen geärgert. Bis Donnerstag herrlichstes Herbstwetter, und pünktlich zum Wochenende massive Wetterverschlechterung. Na ja, da gilt es dann, das beste draus zu machen. Mit Peter traf ich mich um 14:30 im Dauerregen bei Ilsenburg. Na das fing ja gut an. Aber der Regen ließ zum Glück kurz nach dem Aufbruch nach, und als wir Ilsenburg an der Waldhöhenstraße verließen, ließ der Regen merklich nach und hörte dann schließlich ganz auf. Der schmale Pfad am Kalkberg führte uns durch einen sehr schönen Buchenwald, und wir erreichten die Ruine der alten Tonmühle, wo die Absetzbecken und Mauerreste der kreisförmigen Mühle noch gut zu erkennen waren. Dann folgten wir dem Suentalbach bergauf, zunächst ganz gemütlich, aber dann ging es am Ende sehr steil zu einer kleinen Klippengruppe hinauf. Dahinter lag die idyllische obere Suentalhütte. Kurze Pause, Peter schüttete Wasser aus dem Trinksystem, denn wir konnten 3km vor dem Ziel Wasser aus einem kleinen Bach nachfassen. Nun folgte ein eher langweiliger Abschnitt auf dem alten Kolonnenweg ab der Württemberger Bank über den Zwißelkopf. Am Breitenberg ließ sich Peter leider nicht auf eine Abkü... auf ein spontanes Verirren ein, und so stiegen wir hinab zum Kienbergsbach, um dann auf den Mittleren Hangweg am Kienberg einzubiegen, der am Ende immer schmaler und einsamer wurde und an alten Steinbrüchen vorbeiführte. Wir kamen wieder am Zwißelkopf raus und bogen scharf rechts ab in Richtung Taubenklippe.
Dort kurze Pause, es gab auch einen Gipfelschnaps, wir genossen die Aussicht ins Eckertal, wo Birken und Lärchen in der Dämmerung erstaunlich hell leuchteten, und schon ging es weiter. Wieder ein Stückchen Kolonnenweg, diesmal nach Süden, dann bogen wir in das Kleine Maitzental ein. Die ersten Meter waren von Harvestern kaputtgefahren, dann wurde es aber wildromantisch, ab und zu konnten wir sehen, was das Juli-Hochwasser angerichtet hatte, und dann erreichten wir mit dem letzten Tageslicht die Ecker. Kurze Erholungsstrecke, dann stiegen wir mäßig steil, aber sehr langwierig den kurvigen Weg des Spörewagens emor und erreichten ziemlich durchgeschwitzt die Wegkreuzung der Spinne oberhalb des Eckerstausees. Kurze Pause, dann weiter auf dem matschigen Dielenweg zum Kruzifix. Kurz vor dem Kruzifix querten wir den Bach, der auch an der ehemaligen Bärenhöhle vorbeifließt, und wir füllten unsere Flaschen auf. Nun noch über Ernstburg und Kuhklackerstein zum Buchberg am Borkenkäferpfad, wo wir dann unser Nachtlager aufschlugen. Zur Belohnung zeigte sich sogar ganz kurz der Sternenhimmel. Unglaublich, wie hell die Sterne leuchten, wenn man anderthalb Stunden ohne Stirnlampe auf Forststraßen gelaufen ist!
Die Nacht war sehr schön, ein Bier, eine Flasche Glühwein sowie Rum und Enzian wurden zum Abendmahl serviert. ;-) Am nächsten Morgen ging es früh wieder hinab nach Ilsenburg, denn um halb zehn ging schon Stefans HTG-Wanderung in Darlingerode los!


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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