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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour HTG-Wanderung zur Wolfswarte

Aufbruchszeit12.November 2017, 10:45
Ankunftszeit12.November 2017, 15:00
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km10
Höhendifferenz270
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Ralf wollte mit uns nach der Übernachtung in The Cabin in Oderbrück noch eine Rundwanderung von Torfhaus über den Magdeburger Weg und die Wolfswarte unternehmen. Doch gleich nach dem Aufbruch am Torfhausparkplatz die böse Überraschung: Der Magdeburger Weg war gesperrt, vermutlich wegen Sturmschäde! Ein Begehen trotz Sperrung wollten wir dann in der großen Gruppe lieber nicht riskieren, also bogen wir westwärts ab. Aber oje, nach 200 Metern ein dramatischer Windbruch, alles lag kreuz und quer, Stämme, Baumkronen, Äste, teilweise schneebedeckt. Wir kämpften uns mühsam hindurch, Thomas und ich waren als erste durch. Von außen war es dann für uns als Beobachter ganz witzig, als aus dem Innern des Windbruchs aus verschiedenen Richtungen Stimmen und Flüche zu hören waren. Wir mussten noch zehn Minuten warten, dann waren alle wieder da, teilweise mit stark verdreckten Jacken und Hosen.
Dann wurde es aber wieder einfach, und dem parallel zur Straße führenden Wanderweg folgten wir ein paar Kilometer in Richtung Altenau/Schultal. Bei Erreichen der Steile-Wand.Straße machten wir kurz Mittagspause, ehe es über den steilen Butterstieg hinauf zur Wolfswarte ging. Mit Ronald, Petra und Kathrin bildete ich die Ausreißergruppe, und wir konnten bei Schnee noch ein paar Sonnenstrahlen erheischen, die die winterliche Landschaft in ein tolles Licht zauberten.
Nachdem auch alle anderen den Gipfel erreichten, genossen wir eine Weile die Aussicht, insbesondere auf das schneefreie Altenau, ehe wir nach Torfhaus abstiegen. Einen kleinen Umweg hatte Ralf aber noch inpetto, nämlich den schönen Pfad am Clausthaler Flutgraben und hinab über die Sonnenkappe. Der Rückweg auf breiter Forststraße war dann auch bei Graupel kein großes Problem mehr. Die letzten 400 Meter liefen wir auf den Spuren einer Langlaufloipe, die allerdings ohne Frost extrem matschig und auf den Holzbrücken zudem sehr sehr rutschig war. Aber wir wollten ja das Abenteuer.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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