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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Mal wieder Luttertalumrahmung

Aufbruchszeit27.January 2018, 10:50
Ankunftszeit27.January 2018, 19:25
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km23
Höhendifferenz750
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Wanderungen sind im Januar 2018 bisher ziemlich kurz geraten, wobei das Wetter auch nicht immer so ideal war. Spontan habe ich mich mit Peter und Marion zu einer Wanderung bei Bad Lauterberg vereinbart, das Wetter sollte ganz brauchbar werden. Ein paar Geocaches sollten auch dabei sein, und deswegen wich die Wanderung auf den ersten Kilometern vom klassischen Verlauf der Großen Luttertalumrahmung ab. Von der Augenquelle ging es auf dem (gesperrten?) Felsenweg, der an zwei Stellen etwas schwer passierbar ist, zur Kupferhütte, wo Gerade und Krumme Lutter zusammenflossen. Nun ging es auf der Asphaltstraße hinein ins Tal der Geraden Lutter, bis zum Luttertalstollen. Wahrscheinlich war der Starkregen des Sommers 2017 schuld, dass der Stollen zusammengebrochen ist. Direkt nach dem Mundloch mit dem Gitter war das einstmals tragende Erdreich zusammengebrochen. Ob der Stollen jemals wieder befahren werden, steht wahrscheinlich in den Sternen.
Am Luttertalstollen verließen wir das Tal und stiegen zunächst mäßig steil, dann steil zur Knollengrube auf. Ab dort weiter auf dem normalen Wanderweg zum Großen Knollen. Bei Bernd gab es eine willkommene Stärkung, und Bernd zeigte uns ein Video auf seinem Handy von einer Luchssichtung direkt unterhalb des Knollengipfels. Der Luchs hatte ein Reh gerissen, und der Förster, der das Reh untersuchen wollte, stellte erschrocken fest, dass der Luchs noch dort war und ihn in Seelenruhe beobachtete. War ein sehr schönes Video mit einem tiefenentspannten Luchs der offenbar genau wusste, dass ihm der Förster sein Reh nicht wegnehmen würde. ;-)
Nach der Pause ging es auf der Fahrstraße zum Sattel zwischen Aschentalshalbe und Adlersberg. Nachdem der Cache in der dortigen Schutzhütte gefunden war, machten wir uns an die mühsame Überschreitung der Aschentalshalbe. Das war diesmal echt mühsam, denn der Orkan Friederike hatte eine Woche zuvor viele Fichten entwurzelt, die wir teilweise sehr mühsam umgehen oder queren mussten. Ab den Koboltsthaler Köpfen wurde es dann besser. Dämmerung setzte ein, und ohne Stirnlampe kamen wir bis zum Dicken Forstmeister. Dort noch einmal eine letzte Pause, dann weiter zum Bismarck-Turm mit Hirnibirni. Oben angekommen eine verdiente Einkehr mit der gewohnt leckeren Currywurst! Der Abstieg zurück zum Auto war dann nur noch reine Formsache. War mal wieder eine seeehr schöne Wanderung! ;-)


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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