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Einzelheiten zur Tour Rheinsteig Tag 1: Von Bonn Hbf zum Drachenfels

Aufbruchszeit15.April 2018, 10:30
Ankunftszeit15.April 2018, 19:30
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km27
Höhendifferenz850
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Mit der HTG auf dem Rheinsteig, Tag 1.
Zunächst möchte ich hier die Protagonisten dieser epischen Wanderung am Mittelrhein vorstellen: Anette, Gerhild, Kathrin, Petra, Holger, Ronald, Ronny und ich. Das erste Abenteuer hatten wir bereits am Abend zuvor zu bestehen, als wir eine halbe Stunde brauchten, um für unsere Gruppe die Bahnfahrkarten von Koblenz-Ehrenbreitstein nach Bonn zu lösen. Die genauen Details lasse ich mal weg, aber das hundsgemeine ist, dass die Fahrkartenautomaten nicht in der Lage sind, zwei Fahrscheine zu erstellen, wenn die Strecke durch unterschiedliche Tarifzonen führt. Und ich war heilfroh, dass wir am Abend davor die Karten geholt haben. Hätten wir das direkt vor Abfahrt gemacht, na dann gute Nacht!
Am frühen Morgen, nach einer kurzen Nacht im Hotel Seilbahn in Ehrenbreitstein (sehr gute indische Küche!) liefen wir durch den nachlassenden Regen zunächst zum nahen Supermarkt, wo der Bäcker um 8 Uhr öffnete (Frühstück gab es nämlich leider nicht im Hotel). Beim Bäcker brach dann großes Chaos aus, weil der Kaffeeautomat den Cappuchino nicht aufschäumen wollte, und die Schlange auf dem Parkplatz immer länger wurde. Nach dem Frühstück dann zum Bahnhof und über Koblenz Hbf nach Bonn Hbf. Dort ging das Chaos dann gleich weiter, denn in Bonn war Stadtmarathon. Die großen Plätze im Zentrum bestanden nur aus Absperrungen und Menschenmassen, und es dauerte recht lange, bis wir das Gewühl hinter uns hatten und endlich am Rheinufer (noch linksrheinisch) standen. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, und wir überquerten den Rhein über die Kennedy-Brücke und gelangten dadurch nach Bonn-Beuel. Dann hieß es erst einmal dem Rhein ufer drei Kilometer lang zu folgen, ehe wir an den Gebäuden der Telekom-Verwaltung vorbei immer steiler werdend in Richtung Siebengebirge aufstiegen. Wir erreichten leicht schwitzend das wunderschöne Foveaux-Häuschen, dann ging es zu den Felsabbrüchen vom Dornheckensee. Kathrin, Gerhild und ich entschieden uns für den kleinen Pfad, der um einiges schöner war als der breite Hauptweg, aber an manchen Stellen war das Bergaufsteigen bei dem nassen Lehmboden nicht einfach. So ging es dann gemütlich durch den Wald weiter bis zum Oberndollendörfer Weinberg, wo wir zum ersten Mal so richtig die Aussicht über den Rhein genießen konnten. Sehr sehr schön! Dem Mühlbach folgend ging es dann zum Kloster Heisterbach, wo wir uns eine Pause mit Flammkuchen gönnten, im Anschluss besichtigten wir noch die Ruine der ehemaligen Klosterkirche, die einmal sehr beeindruckend gewesen sein muss. Allein der Chor, der stehengeblieben ist, hat ungeheure Ausmaße.
Die Stärkung im Klosterbiergarten war wichtig, denn nun kam der nächste lange Aufstieg zum Petersberg. Dort wieder eine tolle Aussicht auf Bonn und den Rhein, aber ein etwas eigenartiges Gelände mit all den Zäunen und Kameras. Am Nonnenstromberg ging es vorbei und bergab in ein Tal, Überquerung einer Straße, und dann ging es durch ein wunderschönes Tälchen hinauf zum Geisbergblick. Mit Kathrin und Ronald überquerte ich auch noch den steilen Schallenberg, die anderen liefen direkt weiter zum Milchhäuschen. Die Stimmung war jetzt nicht mehr so gut, die vielen Kilometer forderten ihren Tribut. Wir vier Biwakierer (Ronny, Holger, Gerhild und ich) konnten am Milchhäuschen noch unsere Wasservorräte für die Nacht auffüllen, dann ging es nach Westen weiter zur Drachenburg, die schon recht beeindruckend aussieht. Am Zahnradbahnhof war der Abzweig zum Eselsweg gesperrt. [ in den nächsten 15 Minuten ist nichts passiert ] Und schon waren wir oben auf dem Drachenfels, wow, noch einmal eine richtig tolle Aussicht auf den Rhein. Der Abstieg war noch einmal sehr steil, und wir erreichten unsere Biwakhütte, die allerdings sehr unaufgeräumt war. Überall lagen Scherben herum. Die anderen vier mussten noch bis nach Rhöndorf absteigen, sie hatten noch 1 Kilometer mehr zu laufen. Wie die Nacht war, ist bei Tag zwei nachzulesen.
Bilder sind hier zu finden.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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