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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Rheinsteig Tag 6: Von Sayn nach Ehrenbreitstein

Aufbruchszeit20.April 2018, 08:45
Ankunftszeit20.April 2018, 18:17
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km26
Höhendifferenz700
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Mit der HTG auf dem Rheinsteig. Tag 6.
So schnell ging das, der letzte Tag auf dem Rheinsteig zwischen Bonn und Koblenz hatte begonnen. Wir Biwakierer packten unsere Sachen und stiegen ein Stückchen nach Sayn ab. Am Rande einer Lichtung trafen wir schnell auf Kathrin, Ronald, Petra und Anette. Wir stiegen durch den Wald nach Sayn ab, die traurige Aufgabe war nun, für Gerhild einen Bus zu finden, der sie nach Koblenz zurückbringt. Gerhild hatte schmerzende Bänder am linken Knie, der Tag wäre für sie zur Quälerei geworden, und so traf sie die vernünftige, aber schwere Entscheidung, in Sayn nach 130km in fünf Tagen abzubrechen. Am Schloss Sayn bestieg sie die Linie 8 und fuhr uns voraus.
Für uns verbliebenen sieben begann nun die übliche Achterbahnfahrt. Am Schloss steil hinauf zur Burg, dann leicht eben, am Ende aber noch weiter bergauf in Richtung Stromberg. Die gewonnene Höhe verloren wir sogleich wieder beim Abstieg ins Brexbachtal. Kurz unter der stillgelegten Eisenbahn hindurch, dann ein langer Anstieg zum Römerturm. Ein Verein hatte dort einen Limesturm nachgebaut, sogar einen Palisadenwall haben sie angefertigt. Die Pause dort war nicht für jeden nett, Petra nahm Reißaus vor den kleinen Fliegen. Nach der Pause zum Meisenhof, für eine Einkehr war es aber zu früh, stattdessen Abstieg nach Bendorf. Erstaunlich, wie elegant der Rheinstieg hier angelegt wurde, an Gärten entlang, und ganz schmale Wege. So gelangten wir auf die Felder oberhalb von Weitersburg, und nun hieß es: Schwitzen! Leichter Rückenwind, und Sonne von vorn, dazu staubtrockene Wege in der Mittagshitze. Nicht nett! Unter der A48 hindurch, und dort hinab ins Tal des Wüstenbachs. Und dort war es nicht nur schattig, sondern landschaftlich wieder etwas ansprechender. Schöne Wiesen, alte Hainbuchen, und ganz am Ende der Wüstenhof, leider noch nicht geöffnet. Wir machten trotzdem Pause, und konnten sogar unser Trinkwasser wieder auffüllen, da die Toiletten schon geöffnet waren. Über Gumschlag wanderten wir nun nach Vallendar, bei dem dortigen Rewe noch einmal eine kurze Einkaufspause. Anette war nun mit sich am Hadern, ob sie abbrechen sollte, denn die Blasen an den Füßen bereiteten ihr große Schmerzen. Kathrin überredete sie aber am Ende, noch einmal durchzuziehen, und bot sich sogar als Personal Scout an. Das funktionierte offenbar so gut, dass wir sie erst in Urbar, kurz vor der Festung Ehrenbreitstein wieder eingeholt hatten. Der Weg durch den Park vor der Festung war leider sehr zäh, da komplett asphaltiert. Auf der dreieckigen Aussichtsplattform machten wir ein Gruppenfoto (leider ohne Gerhild ;-( und trennten uns dann. Kathrin und ich wollten in die Festung, die anderen hatten genug und stiegen lieber ab nach Ehrenbreitstein. Ich muss schon sagen, es hatte was, am Freitagnachmittag bei schönstem Wetter die fast menschenleere Festung zu erkunden. Wer für solche Anlagen etwas übrig hat, der sollte ruhig die 7 EUR investieren. Nach der Festungstour Abstieg zum Rhein über den Felsenweg und zum Hotel Seilbahn.
Den Abend ließen wir im frisch aufgebauten Biergarten des Hotels bei Kaltgetränken und indischen kulinarischen Genüssen ausklingen. Was für eine tolle Tour!
Bilder sind hier zu finden.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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