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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour HTG-Radtour von Woltwiesche nach Hildesheim

Aufbruchszeit1.July 2018, 08:50
Ankunftszeit1.July 2018, 17:20
KategorieRadtour
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km90
Höhendifferenz350
Kartenausschnitthier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Zur Abwechslung mal keine Wanderung, sondern eine Radtour am Sonntag. Für die HTG hat Christiane Z. eine schöne Strecke zwischen Woltwiesche und Hildesheim ausbaldowert, und am Startpunkt trafen sich Christiane, Christine, Peter M., Uli, Volker, Eckard, Rasti und ich. Direkt nach dem Verlassen des Zugs gleich die erste kleine Bergwertung: Der Hügel zwischen Woltwiesche und Barbecke. Das Wetter war übrigens vom Allerfeinsten! Es hatte sich von Freitag auf Samstag eine Omega-Wetterlage eingestellt, das bedeutet, dass feuchtwarme Luft aus dem Mittelmeer durch ein stabiles Skandinavienhoch im Uhrzeigersinn durch die Arktis geschickt wird, und auf der Rückrunde kommt dann trockene und klare Luft per Nordost- oder Ostwind in Deutschland an. Folglich war die Sicht unglaublich klar, und bereits kurz vor Barbecke war der Brocken gestochen scharf zu sehen. Davor das qualmende Hüttenwerk von Salzgitter. Bis zur Innerste legten wir ein gutes Tempo vor und passierten ein Dorf nach dem anderen: Lesse, Burgdorf-Bahnhof, Osterlinde. Dann ging es eine Weile parallel zur A39, es folgten Westerlinde und Wartjenstedt. Hinter Wartjenstedt überquerten wir die Innerste und waren dann orografisch gesehen im Harz-Leine-Bergland. In Binder machten wir eine kleine Trinkpause, jetzt merkten wir auch schon langsam die Hitze trotz dem kühlen Wind, und dann folgte der erste lange Anstieg auf einem Feldweg, wo wir ein zweigespänniges Pferdefuhrwerk überholten. Vor Sillum ging es unter der A7 drunterdurch, und hinter Sillum der nächste lange Anstieg, hinauf zur Burg Wohldenberg. Oben angelangt ein bisschen Sight Seeing an der Wallfahrtskapelle Sankt Hubertus. Davor lag ein schöner Blumengarten, überall flatterten - teilweise seltene - Schmetterlinge. Von der Burg fand Christiane leider keinen idealen Weiterweg, also mussten wir ein Stück zurück, um dann am Waldrand nordwärts und sehr steil zur Landstraße runterzuscheppern. Es folgte ein landschaftlich schönes Stück nach Schlewecke an der Nette, wir überquerten die stillgelegte Bahnstrecke zwischen Derneburg und Seesen und fuhren dann immer mit dem Wind im Rücken nach Nette. Nach Nette erreichten wir das kleine Dörfchen Upstedt mit seiner (berühmten?) 1000-jährige Linde, wo wir nochmals Pause machten und auch den Schatte des Baumes genossen.
Nach Upstedt folgte der Endspurt zum Freibad in Bodenburg, wobei kurz vor Bodenburg noch einmal ein recht langer Anstieg uns zum Runterschalten zwang. Am frühen Nachmittag erreichten wir das idyllische Bodenburger Freibad, wir hatten großes Glück, denn es gab Frischgegrilltes und Bier vom Fass. Da hätten wir es noch ein bisschen länger aushalten können!
Nach der Bade- und Mittagspause mussten wir aber weiter, und an Östrum und Wehrstedt vorbei erreichten wir das Zentrum von Bad Salzdetfurth. Christiane, Peter und ich machten einen Zwischenstopp an der Eisdiele, während sich die anderen das riesige Solegradierwerk im Kurpark anschauten. Am Gradierwerk trafen wir uns wieder, und dann folgten wir der Bahnstrecke und dem Verlauf der Lamme und erreichten so Groß Düngen, wo wir zum zweiten Mal die Innerste überquerten. Nach der Innerste erreichten wir Heinde, und direkt danach der letzte lange Anstieg der Radtour nach Lechstedt. Dort hatte Christiane einen Tisch im Biergarten der berühmten Obstweinschänke reserviert. Der Sauerkirschwein schmeckt wirklich ausgezeichnet, schade war nur, dass die Küche uns keine Kleinigkeiten kredenzen wollte. :-(
So also nur Getränke, dann ging es weiter in Richtung Hildesheim. Peter hatte sich schon vorher ausgeklinkt, er wollte von Lechstedt direkt nach Braunschweig zurückradeln. Von Lechstedt nach Itzum noch einmal eine herrliche lange Abfahrt, danach radelten wir nur noch Christiane hinterher, die uns den optimalen Weg zum Hauptbahnhof zeigte.
Die eigentlich Tour war 65km lang, aber da ich von Velpke nach Wolfsburg und zurück auch geradelt bin, kam ich am Ende auf 90km. Das war eine richtig tolle Radtour bei einem Wetter, das nicht besser hätte sein können!


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1