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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Aufstieg zur Freiburger Hütte

Aufbruchszeit26.August 2018, 14:40
Ankunftszeit26.August 2018, 18:52
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km14
Höhendifferenz500
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Frühes Aufstehen war angesagt, den um sechs musste ich schon bei Holger in Triangel sein. Weiterfahrt nach Braunschweig, dort sammeln wir noch Gerhild und Ronald auf. Über die A7 kommen wir rasch südwärts, aber ab der Schwäbischen Alb wird der Verkehr zäh und kommt teilweise ganz zum Erliegen. Da kurz vor Reutte offenbar Rehe die Autobahn blockierten und im Verkehrsfunk die Durchsagen immer skurriler wurden (...die Jäger zum Erschießen der Rehe sind unterwegs...), fuhren wir ab Pfronten über das Tannheimer Tal, eine richtige Entscheidung. Kurz vor Weißenbach hielt Holger eine Installation am Straßenrand für eine österreichische Radarfalle und ging daher voll in die Eisen. Gerhild fand das nicht so witzig, sie hatte gerade eine offene Tupperdose mit Tomaten auf dem Schoß, die nach dem Bremsmanöver überall auf dem Boden herumkullerten.
Derart unterhalten erreichten wir Lech und fuhren hinauf nach Zug. Mein favorisierter Parkplatz war wegen einer Laufveranstaltung gesperrt, aber wir fanden dennoch einen guten Parkplatz und konnten bei gutem Wetter die Wanderung den Lech entlang starten. Der Weg war sehr kurzweilig, ging aber oft auf und ab und bescherte uns mehr Höhenmeter, als gedacht. Nach dem Unteren Älple (ca. 1600m) wurde das Lechtal richtig schön, viele kleine Wasserfälle und ein schluchtartiges Tal mit lockerem Bewuchs machten das Wandern zu einem großen Vergnügen. Die letzten drei Kilometer vor der Formarin-Alpe zogen sich aber dennoch, kein Wunder, so mussten wir doch Kletterausrüstung mit drei Seilen den Berg hinaufbringen. Am Formarinjoch wählten wir den kurzen Weg östlich um den See herum. War zwar kürzer, aber je näher wir der Freiburger Hütte kamen, desto matschiger wurde der teilweise ausgesetzte Bergpfad. An der Hütte wurden wir dann von Christine, Peter und Max freudig begrüßt. Beim Abendessen schmiedeten wir schnell für den nächsten Tag den Plan, die Rote Wand zu erklimmen.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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