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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Über Hochgolling zur Duisitzkarseehütte

Aufbruchszeit5.September 2018, 07:31
Ankunftszeit5.September 2018, 16:24
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km15
Höhendifferenz1500
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nach zwei neblig-verregneten Tagen lagen endlich zwei schöne Sonnentage vor uns. Bei blauem Himmel brachen wir auf zur Gollingscharte. Vor der Scharte lag ein wunderschönes Tal, einem Amphittheater gleich. An einer Stelle hatten Wanderer einen 1,50m hohen Steinmann kunstvoll aufgestapelt. Diesen Talschluss verließen wir nach rechts und stiegen steil, teilweise durch holpriges Blockgeröll, zur Gollingscharte auf. Klaus beschloss, dort eine lange Pause in der Morgensonne zu machen, wir anderen ließen unsere Rucksäcke zurück und stiegen zum Gipfel auf. Moritz nahm den leichten Normalweg, während Holger, Gerhild, Kathrin, Ronald, Max und ich den schwierigen Kraxelpfad über den Grat nahmen. Wir wurden belohnt durch einen tollen aussichtsreichen Grat. Zu Beginn mussten wir einige Gratköpfe überklettern oder umgehen, der letzte Aufschwung zum Gipfel forderte uns dann alles ab, hier gab es längere Passagen im II. Schwierigkeitsgrad, an einer Stelle sogar deutlich in II+.
Oben trafen wir uns mit Moritz wieder, und wir genossen den Gipfel für ca. 30 Minuten. Ich habe die Hälfte der Zeit damit verbracht, den Geocache zu suchen. Über den Normalweg stiegen wir dann gemeinsam ab. Mit Klaus stiegen wir dann ab in Richtung der Landawirseehütte. Den ersten Abzweig nahmen wir zur Trockenbrotscharte, der Weg führte uns zunächst durch einen von weitem heiklen Wandabschnitt, bei nahmen gesehen war die Felsquerung aber halb so schlimm. Der Weiterweg zur Scharte ging über schöne Wiesen auf einem schmalen Pfad. In der Trockenbrotscharte machten wir eine längere Pause und genossen den Sonnenschein. Als dann allen wieder kalt geworden war, stiegen wir von der Scharte ab in Richtung Kreinprechthütte. Nach ca. 800 Metern wies die OSM-Karte einen steilen Abstiegsweg in das Tal aus. Merkwürdigerweise war dieser Weg auf keiner der Wanderkarten, die in den Berghütten aushingen, zu finden, und ich zweifelte daher tatsächlich an dessen Existenz. Lustigerweise erzählten uns zwei Wanderer auf der Trockenbrotscharte, dass es diesen Weg gebe. Als wir dann am Abzweig waren, jedenfalls an der Stelle, wo der Abzweig ins Tal sein sollte, fanden wir nur einen steilen Almwiesenhang vor. Es sah gangbar aus, und so stiegen wir in den Hang ein. Moritz und Klaus war das dann doch etwas zuviel, und sie folgten dem Wanderweg zur Keinprechthütte. Wir anderen stiegen, manchmal stolpernd oder rutschend, den steilen Hang ab. Im Hang wuchsen richtig große Heidelbeeren - seeeehr lecker! Holger erreichte als erstes den kleinen Fluss im Tal und furtete ohne lange zu zögern. Als wir unten ankamen, entdeckten wir ein kleines Stückchen flussabwärts einen Steg, den wir auch benutzten. Nun mussten wir dem Wildbach noch eine Weile folgen, bis zu einer kleinen Alm, dort fanden wir den Abzweig zur Duisitzkarseehütte. Es war bis jetzt schon ein langer anstrengender Tag, und auf dem Wegweiser waren noch einmal anderthalb Stunden angeschlagen. Was wir nicht ahnten: Wir mussten noch einmal 150 Hm aufsteigen. Landschaftlich war es aber echt schön, ein sehr idyllischer Fichtenwald, und ganz zum Schluss erreichten wir das landschaftliche Kleinod schlechthin: Den Duisitzkarsee. Wir bezogen Quartier und genossen den restlichen Nachmittag in der Sonne auf der Terrasse der Duisitzkarseehütte. Am See liefen drei Pferde frei rum, und im Umfeld der Hütte sprangen Karnickel durch die Gegend. Das Abendessen war auch richtig lecker. Ich hatte einen sehr schönen Schweinebraten, und die von Ronald bestellte Forelle konnte sich auch sehen lassen. Nach dem Abendessen umrundete ich mit Kathrin noch den See und sammelte den Geocache ein. Wow, ein richtig schöner Bergtag!


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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