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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Von Himmelreich auf den Gr.Osser

Aufbruchszeit27.November 2018, 10:30
Ankunftszeit27.November 2018, 16:40
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km15
Höhendifferenz730
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Am Vorabend hab ich mit zwei schwäbischen Ferienhausgästen im Waldlerhaus doch etwas zu intensiv rumgesumpft (zwei Bärwurz, zwei Blutwurz, ein paar Bier), aber ich hatte eh vor, nicht so früh aufzubrechen, da die Wetterlage eine Auflockerung der Wolkendeckel - wenn überhaupt - für den Nachmittag versprach. Vom Waldlerhaus im Himmelreich (oberhalb von Lam) brach ich ich Richtung der Kolbietehänge auf, folgte dann dem Panoramawanderweg nordwestwärts und erreichte die kleine Siedlung von Oberschmelz. Dort fand ich den Einstieg in einen fantastischen Kammweg, der mich über die Rotschwanzelhöhe zur Wallfahrtskirche Mariahilf brachte. Das Gasthaus hatte natürlich geschlossen, von daher ging es ohne Pause in Richtung Osser-Sattel weiter. Der Hangwanderweg gefiel mir aber nicht, und deswegen stieg ich weglos zum Kamm hinauf. Dort oben fand ich einen abermals tollen Pfad, der mich zum Sattel brachte, einem Felsgebilde, das bei Schnee doch ein ziemlich schwieriges Hindernis darstellt, da der Fels zu beiden Seiten steil abbricht und sich nur schwer umgehen lässt. Eine Stelle musste ich im Reitsitz abklettern, sowas kommt ja auch nicht alle Tage vor. ;-)
Am Osser-Sattel gab es am Parkplatz eine kleine Schutzhütte, hier machte ich eine kurze Pause und wärmte mich mit Tee. Nun folgte ein sehr steiler Wegabschnitt hinauf zur Osserwiese, teilweise weglos, weil ich im unteren Teil nicht die richtige Schneise gefunden hatte. Weiter oben fand ich dann aber den richtigen Pfad wieder. An der Osserwiese eine zauberhafte Winterstimmung. Der Gipfel des Kleinen Ossers kam ab und zu aus dem Nebel heraus, aber ansonsten sah es immer nur fast so aus, als würde es gleich aufmachen, aber in Wirklichkeit tat es das dann doch nicht. Die Wege vor und nach dem Kleinen Osser waren extrem rutschig, ich konnte aber alles sturzfrei bewältigen, der Aufstieg zum Großen Osser war dann leichter. Das Osserschutzhaus hatte - natürlich - geschlossen, aber durch Zufall fand ich einen überstehenden Fels unterhalb des Gipfelkreuzes, wo das Gras trocken zur Rast einlud. Nach dieser Pause ging es dann auf einfachen Waldwegen zurück nach Himmelreich. An einer kleinen, rund geschwungenen Bank, verlor ich den Objektivdeckel meiner Kamera, und bei Sonnenuntergang verließ ich den Wald und gelangte zu den aussichtsreichen Wiesen oberhalb Himmelreichs. Richtig farbenprächtig war der Sonnenuntergang aber nicht, zu stark war noch die Wirkung der trüben Wetterlage. Den späten Nachmittag ließ ich dann in der Ferienwohnung des Waldlerhauses ausklingen.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1