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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour HTG-Schneeschuhtour auf die Schalke

Aufbruchszeit27.January 2019, 09:20
Ankunftszeit27.January 2019, 16:50
KategorieSchneeschuhtour Schneeschuhtour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km20
Höhendifferenz730
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nach der gestrigen Tour waren so ziemlich alle meine Wanderklamotten durchnässt, und ich habe sie gerade so eben wieder über Nacht trocken bekommen. Meine Motivation für diese Tour war nicht so hoch, denn immer noch hatte die Warmfront den Oberharz fest im Griff. Gute Schneeverhältnisse waren also nicht zu erwarten.
Rainer, Holger, Uli, Maxi, Gerhild, Martin, Alex, Clemens und Eckart waren mit bei der Tour, Startpunkt war in Romkerhall. Gleich zu Beginn ging es sehr steil über Schneisen, teilweise auch weglos durch matschigen Schnee hinauf zum Eichenberg. Dort oben lag dann so viel Schnee, dass wir sogar die Schneeschuhe anziehen konnten. Das klappte so ca. 500m lang, dann wurde der Hang wieder sehr schneearm, und der Spaß war schon wieder vorbei. Durch den Wald arbeiteten wir uns zum Hauptweg zwischen Rammelsberg und Schalke voran, dem wir dann auch - nun wieder mit Schneeschuhen - zur Schalke folgten. Toll war der Schnee aber immer noch nicht. Vor dem Aussichtsturm dann ein kleiner Schlenker über die offenen Flächen der Schalke. Das war eigentlich auch der schönste Abschnitt der Tour. Am Turm in der Hütte lange Mittagspause. Abstieg von dort in Richtung Festenburg bis zum Oberen Schalker Graben. Am Graben lag überraschend viel Schnee, und einer Fuchsfährte folgend ging es wieder zurück zur Schalke. Nach Erreichen des gleichnamigen Baches folgten wir einer Jagdschneise dem schmalen Tälchen, das die Schalke hier geschaffen hat. Da der Baumbewuchs dann aber zu dicht wurde, bog ich rechts in den Hang zum Klingebielskopf ein. Über Schneisen und am Ende den breiten Fahrweg ging es zur Schutzhütte am Altetalskopf. Dort eine letzte Pause. Beim Ablegen ihrer Schneeschuhe stellte Gerhild fest, dass sich ihre Bergstiefel auflösten. Wir versuchten, den einen Stiefel mit Spanngurt zu fixieren, aber das hielt nur 50 Meter, dann war auch schon wieder Feierabend. Keine Ahnung, ob Kabelbinder hier etwas gebracht hätte, aber Gerhild hat dann einfache die Sohle abgenommen und ist die restlichen 5km nahezu auf Socken gelaufen, davon 2km auf holprigen Schneisen durch den Schneematsch. Am Altetalskopf setzte Schneefall ein, der bei Erreichen der Langen Bramke brav in Regen überging. Fast genauso nass wie gestern erreichte ich mit meiner Wandergruppe die Autos bei Romkerhall. Die Stiefel brauchten dann bis Mittwoch, bis sie wieder trocken waren. Oh mann, war das ein bescheuertes Wochenende!


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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