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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Biwaktour Vorabend: Aufstieg Stöberhai

Aufbruchszeit15.February 2019, 21:00
Ankunftszeit15.February 2019, 21:50
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitleicht leicht
Länge in km3
Höhendifferenz355
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Unglaublich, was für eine Wettervorhersage. Das musste unbedingt genutzt werden. Relativ schnell stand fest, dass es eine Biwaktour werden sollte. Zunächst wollte Peter auch mitkommen, aber er hat dann doch lieber die Kletterfelsen im Okertal vorgezogen. Es kostete mich dann zwar einige Überwindung, aber jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, weiß ich, dass es die Überwindung wert war. Also, mein Plan war, am Freitag nach der Arbeit den großen Rucksack zu packen, nach Wieda zu fahren und am bewährten Parkplatz am nördlichen Ortseingang (Start für die Strecke Wieda-Clausthal) zu parken. Kurzer Aufstieg zum Stöberhai, dort Übernachtung auf dem Gipfel. Am nächsten Tag Abstieg zum Oderstausee, Cachewartung am 3.Bonus der Odertaler Seerunde, zum Bismarck-Turm, hinunter ins Luttertal, wieder rauf zum Hausberg, über Wiesenbeker Teich und Steina ins Kuckanstal. Am Sonntag über den Ravensberg zurück nach Steina.
Nun ja, ich erreichte kurz vor neun Uhr abends Wieda-Oberdorf. Temperaturmäßig war die Fahrt sehr spannend. Im Elm am Tetzelstein +1,5 Grad, im Okertal bei Wiedelah +1 Grad, vor Bad Harzburg +11,5 Grad, auf Torfhaus +6 Grad, vor Wieda im Tal knapp über 0.
Beim Aufbruch brauchte ich keine Stirnlampe, der fast vollständige Vollmond leuchtete alles wunderbar aus. Einziger Patzer: Nach 3 Minuten vermisste ich meine Flieshandschuhe. Sie lagen noch auf dem Autodach. Also alles noch einmal zurück. Dann ging es aber in ordentlichem Tempo zum Stöberhai hinauf. Ab ca. 600m geschlossene Schneedecke. Die letzten 200m zum Gipfel hinauf durch tiefen Schnee mit einer eingefrorenen Spur mit tiefen Fußstapfen.
Oben kleines Abendessen und einen Schluck Rotwein. Der Sternenhimmel war selbst bei dem grellen Mondlicht beeindruckend. Ein sehr lichtarmes Fleckchen, bei Neumond muss das der Hammer sein! Spannend war auch, dass die Abfahrtshänge am Wurmberg grell leuchteten, für den Samstag wurden die Pisten ordentlich präpariert. Irgendwann begann ich dann aber doch zu frieren, und ich krabbelte in meinen warmen Schlafsack.


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
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