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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Harzüberquerung Tag 1: Herzberg bis Hutthaler Widerwaage

Aufbruchszeit30.March 2019, 08:20
Ankunftszeit30.March 2019, 18:10
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km25
Höhendifferenz1050
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Mit Richie, Ronald, Holger und Anette will ich im Juni nach Island reisen. Für die dort geplante Trekkingtour sollte Ende März im Harz trainiert werden, und nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns für eine zweitägige Harzüberquerung von Herzberg über den Oberharz nach Goslar mit Zeltübernachtung. Von Braunschweig ging es zunächst mit dem Regionalexpress zur Haltestelle Herzberg-Schloss. Durch die morgendlich stille Fußgängerzone liefen wir uns warm und folgten wenig später dem kleinen Flüsschen Sieber bis zur Einmündung des noch kleineren Flüsschens Lonau. Nach Übequerung beider Bäche der erste steile Aufstieg zum Aussichtspunkt auf den Lonauer Wasserfall. Das Wetter war übrigens vom Allerfeinsten, Sonne und blauer Himmel. Nach Überqueren der Landstraße ins Siebertal blieben wir eine Weile östlich der Lonau, wir sahen einen Feuersalamander, der noch etwas träge war nach der kalten Nacht. Dann wechselten wir auf die andere Talseite. Bei einem Stück aufgegebener Fahrstraße fiel Anette auf, dass sie ihre Sonnenbrille verloren hatte. Wir vier machten also ein kurzes Päuschen, währenddessen Anette sich auf die Suche machte. Die Suche war zum Glück erfolgreich, und nach wenigen Minuten war sie freudestrahlend wieder zurück.
Nun ging es in gemütlicher Steigung zu einer aussichtsreichen Sattelfläche oberhalb Lonaus. Wir machten unsere erste Pause, mit der Last der schweren Rucksäcke kamen wir sehr gut zurecht. Noch ein steiles Stückchen bergauf, und wir erreichten das Auerhuhngehege. Der Nationalpark versucht hier, Auerhühner im Nationalpark wieder heimisch zu machen. Jetzt begann der lange Aufstieg zum Acker, über mehrere Stationen. Wir nutzten eine steile Schneise, um uns den Aufstiegsweg noch etwas zu erschweren und den Trainingseffekt zu erhöhen. Irgendwann hatten wir die Seilerklippe erreicht, weitere schöne Aussichten konnten wir dort genießen. Auf dem matschigen Kammweg ging es bis zur Hanskühnenburg, und natürlich fragten wir uns am Ende immer häufiger, wie weit weg die blöde HKB denn noch sei. :-)
Auf der HKB einen lange Mittagspause in der Sonne. Danach langer Abstieg ins wasserreiche große Mollental, mühsamer Gegenanstieg zum Eichelnberg. Dort oben Cachewartung des Alpinaffenklettercaches, freudlicherweise ausgeführt durch Richie. Dann wieder steil bergab zur Söse. Kurz vor der Söse war der Weg wegen Holzfällarbeiten unpassierbar und wir mussten etwas improvisieren. Die Furt über die Söse machten fast alle (wer sich drückte, wird hier nicht verraten). Danach ging es gleich wieder eine langgezogene Forststraße im Abendlicht bergauf in Richtung der Wasserscheide zwischen Innerste und Söse, dem Kehrzug. Oben genossen wir ein paar schöne Lichtstimmungen, ehe wir in das kleine Tal abstiegen, wo sich die Hutthaler Widerwaage befindet. Dort schlugen wir unser Nachtlager auf.


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1