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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour HTG-Schwarzwaldtour Tag 6: Von St.Märgen zum Feldberg

Aufbruchszeit17.May 2019, 09:04
Ankunftszeit17.May 2019, 17:12
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km26
Höhendifferenz1350
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Diese Etappe sollte uns nun an den Fuß des höchsten Berges im Schwarzwald, dem 1493m hohen Feldberg bringen. Es waren Zimmer in der Baldenweger Hütte reserviert (und angezahlt!). Tourenbuch habe ich unterwegs nicht geschrieben, deswegen die Schilderung aus der Erinnerung.
Wir verließen Sankt Märgen durch das spirituelle Zentrum des kleinen Dorfs, nämlich durch das Kloster. Hinter dem Kloster eröffneten sich weitläufige Bergwiesen, und so wanderten wir dem Holzschlagbach entgegen. Wir erreichten einen Abzweig: links bequem, rechts steil. Natürlich nahmen wir den steilen Weg. Der Einstieg in das Tal wurde an der Büblesmühle jedoch von vier lauten und aggressiven Gänsen bewacht, an denen wir alle vorbei mussten. Danach ging es auf einfachen Forstraßen zum Schweigbrunnenbach. In mäßiger Steigung auf das Hochplateau Auf der Spirzen mit wunderschönen Rückblicken nach St.Märgen. Danach hinab ins Spirzenbachtal, kurze Pause vor einem winzigen Sägewerk. Es folgte ein sehr langer Aufstieg zum nächsten Hochplateau am Beckenbauernhof. Am Endes des Tals lag ein einsamer Bauernhof, wo es eigentlich für uns nicht mehr weiterging. Ein Hund kläffte uns an. Wir konnten aber links um den Hof herum und unter den verwunderten Blicken der Bewohner im Wald verschwinden. Die Bewohner dürften gewusst haben, dass der schmale Weg mit frisch gefällten Bäumen zugeworfen und unpassierbar war. Die müssen echt sonstwas gedacht haben. Wir mussten jedenfalls improvisieren und ca. 60 Hm direkt den Waldhang aufsteigen. Dann führten aber gute Wege weiter südwärts. Diese Gegend war bei OSM sehr schlecht kartografisch erfasst, ist sozusagen noch Pionierland!
Ab dem Beckenbauernhof konnten wir in direkter Linie nach Süden ohne große Umwege wandern. Eine kleine Kuppe mussten wir so noch erklimmen, dann lag auch schon das kleine Dörfchen Breitnau vor uns, dahinter - jetzt schon ganz nah - der Feldberg daselbst!!
Hinter Breitnau fanden wir einen Grillplatz mit großen Bänken, hier streckten fast alle ihre Glieder für eine knappe halbe Stunde. Nach der Pause Abstieg in die Ravenna-Schlucht. Ronny und ich versuchten, die zwei Tradis zu finden, das war aber ein aussichtsloses Unterfangen (D3/T4,5). Am Ende der Schlucht dann das riesige Eisenbahnviadukt, ca. 34m hohe Steinsäulen, sehr beeindruckend. Das Tal ist vom Lärm der mehrspurigen Bundesbahn erfüllt, deswegen steigen wir auf der anderen Talseite sofort in den steilen Hang ein und versuchen dem Lärm zu entfliehen, was jedoch sehr schweißtreibend ist und eine halbe Stunde dauert.
Dann begann der letzte Anstieg zur Baldenweger Hütte, zunächst noch durch Wiesengelände an einer Fahrstraße entlang, dann auf Forstwegen. Bei einsetzendem Regen erreichten wir die Hütte. Als der Regen stärker wurde, saßen wir alle schon im Trockenen. Wir waren die einzigen Gäste auf der Hütte, was für ein Privileg.


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1