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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Klettern und Wandern am Polenzbegangsteig

Aufbruchszeit30.May 2019, 10:30
Ankunftszeit30.May 2019, 20:20
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km13
Höhendifferenz470
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Himmelfahrtswochenende im Elbsandsteingebirge mit der Hochtourengruppe, allerdings im kleinem Maßstab. Mit Dirk, Karin, Tim, Anette und Oli brach ich am Zeltplatz Entenfarm auf. Nach einem Stückchen Landstraße in Richtung Hohenstein bogen wir links in Richtung Schanzberg ab. Dort erste schöne Aussicht auf Hohnstein. Abstieg zum Bärengarten, jedenfalls bis zum Halbenweg. Diesem folgten wir bis zur Gautschgrotte, der Publikumsverkehr war jetzt schon ganz ordentlich. In der Gautschgrotte fast schon Stau auf dem schmalen Zustiegspfad, in der Grotte selbst war dann aber genügend Platz für alle.
Wieder zurück auf dem Halbenweg noch etwas weiter, bis wir den Abzweig des Polenzbegangsteigs erreichten und dort einbogen. Nach wenigen Minuten hatten wir den Berken von der Duba Wacht erreicht. Tim, Anette, Oli und ich blieben dort und kramten die Klettersachen raus, Dirk und Karin setzten die Wanderung allein fort. Wir machten uns dann bergfein für den Alten Weg zum Berken von der Duba Wacht. Die ersten Meter bis zum Querband gingen problemlos, zwei Sicherungen konnte ich legen. Auf dem Querband hatte ich dann aber Probleme mit der Gipfelrinne, aber es gab einen schönen Standplatzhaken, also Tim, Annette und Oli hinterhergesichert. Tim versuchte sich auch mit wenig Erfolg an der Ausstiegsrinne. Wir waren dann eigentlich alle schon kurz davor, wieder abzuseilen und diese Route zu lassen, aber ich wagte dennoch mit dem Mut der Verzweiflung einen letzten Versuch. Tim half etwas nach und setzte meinen Fuß auf einen abschüssigen Tritt, so dass ich den zweiten Griff oben rechts erreichen und mich in den Kamin stemmen konnte. Der Rest war dann nur noch eine Frage der Zeit, und mit Jubelgeschrei war ich auf dem Gipfel! Oli und Anette sicherte ich dann nach oben nach (eine Kiefer war ein idealer Stand), nur Tim schaffte es nicht durch den Riss. Zu dritt genossen wir den Gipfel, ehe wir uns wieder abseilten. Eindeutig ein Gipfel, den man sich erarbeiten muss!
Die ganze Aktion hat doch einige Stunden gedauert, wir packten alles zusammen und zogen weiter und folgten dem Begangsteig. Hinter dem Pantinenturm fanden wir einen steilen Pfad, der uns durch eine enge Schlucht hinauf zur Gespaltenen Zinne brachte. Von dort war es zurück nach Hohnstein nur noch ein Spaziergang. Am Marktplatz trafen wir uns mit Karin und Dirk zum Abendessen im Weißen Hirsch. Zurück ging es über die Landstraße. Ein erster schöner Tag im Elbsandsteingebirge!


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1