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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Zu Affen- und Schrammsteinen

Aufbruchszeit1.June 2019, 10:00
Ankunftszeit1.June 2019, 17:00
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km15
Höhendifferenz770
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Diese Tour ist im zentralen Teil des Nationalparks Sächsische Schweiz ein richtiger Klassiker. Nachdem vier von uns zwei Tage in Folge klettern waren, wollten wir am Samstag zu sechst gemeinsam wandern. Wir parkten im Kirnitzschtal im Nassen Grund und bekamen so ziemlich die letzten Parkplätze, bevor alles dicht war. Tim entschied sich dazu, allein durch die Wilde Hölle zum Carolafels aufzusteigen. Wir andern wanderten zunächst auf dem Flößersteig bis zum Beuthenfall. Von dort steil hinauf zu den Nordwänden des Bloßstocks. Dort war es schon recht wuselig, und wir folgten einfach den Massen zum Einstieg der Häntzschelstiege. Am Einstieg erst einmal 5 Minuten warten, bis oben alle durch waren. Auf dem Aussichtsfels auf halber Höhe etwas Pause gemacht, die Sonne brannte schon ganz ordentlich. Irgendwann wollten wir aber weiter. Im Felsspalt war eine große Gruppe, die irgendwie nicht vorwärts kam, und wir mussten ungelogen 15 Minuten warten. Das war schon etwas nervig. Oben am Ausstieg noch ein paar Felsspalten, die zu überqueren waren, und dann ging es gemütlich weiter zum Carolafelsen. Dort trafen wir auch Tim wieder, der im Schatten ein kleines Nickerchen machte. Wir ließen ihn ausschlafen und genossen die tolle Aussicht auf Schrammsteine und Falkenstein. Irgendwann wachte Tim auch auf und wir brachen gemeinsam auf, um ein Stückchen in Richtung Schrammsteine weiterzuwandern. Beim Abzweig zum Oberen Terrassenweg trennten wir uns aber wieder, Tim wollte über die Lehne absteigen zum Falkenstein.
Die Hitze wurde so langsam zum Problem, aber zum Glück verlief der Terrassenweg durch viel schattigen Wald. Zweimal trafen wir Wanderer auf Abwegen, die nach Schmilka wollten. Die erste Gruppe war recht erfahren, und so ließen wir sie laufen, die zweite Gruppe, Eltern mit fünfjährigem Kind, waren hier etwas falsch, und wir rieten ihnen, zur Breiten Kluft zurückzugehen.
Auf der Breiten-Kluft-Wand brannte die Sonne gnadenlos, und der Weiterweg zu den Schrammsteinen wurde immer mühsamer. In den letzten Bergaufpassagen zur Schrammsteinaussicht war dann bei den meisten die Luft raus. Zum Falkenstein stiegen wir den Steig über den Mittelwinkel ab. Die richtige Wahl, denn die kühlen Felsklüfte waren jetzt genau das richtige. Am Falkenstein brauchten wir nicht lange, um Tim wiederzufinden, und über den Butterweg ging es zurück zum Nassen Grund. Die Ausschilderung ist hier stellenweise gemein, selbst mit Garmin war ich mehrmals irritiert, warum nur der weit entfernte Beuthenfall ausgeschildert war, und nicht der wesentlich näher liegende Nasse Grund. Zurück an den Autos trafen wir ein junges Pärchen, die ein Stück in Richtung Bad Schandau mitgenommen werden wollten, wir nahmen sie mit bis zum Hotel Forsthaus, wo wir noch etwas essen wollten (Tim hat recht: Es _ist_ eine Apotheke!)
Den Abend ließen wir nach der Rückfahrt auf dem Zeltplatz ausklingen, und morgen war schon wieder Heimreise angesagt.


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
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