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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Bergtour auf den Skeggi im Hengill-Vulkangebirge

Aufbruchszeit6.July 2019, 16:05
Ankunftszeit6.July 2019, 19:45
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km9
Höhendifferenz485
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Bei Julia gab es ein sehr schönes Frühstück, unglaublich was wir an Brot weggeputzt haben, wir benahmen uns wie vierköpfige Raupen! Schnell wurde dann das Auto vollgepackt, und wir starteten unsere Runde bei Traumwetter über einige Stationen des Goldenen Zirkels. Zuerst ging es zum Urrišafoss, direkt bei Julia um die Ecke. Wir erklommen (wie schon einige Male zuvor) das kleine Felsenplateau in der Mitte des Flusses unterhalb des Wasserfalls, beim Rückweg versuchte sich Holger an einer IIIer-Stelle, musste aber aus Sicherheitsgründen abbrechen. Nun folgte eine längere Autofahrt nach Nordost. Eine kurze Pause machten wir an der Schlucht der Stóra Laxį (der große Lachsfluss) mit den bizarr geformten Felsen aus Palagonit. Dann setzten wir die Fahrt fort nach Flušir, rechts abbiegen und hinauf zum Gullfoss. Ich glaube, bei so schönem Wetter war ich auch noch nicht an dem Wasserfall, aber es war ziemlich überlaufen. Nun zurück nach Flušir und zum Geysir. Hier teilten wir uns in Kleingruppen auf und konnten drei große Ausbrüche des Geysirs (eigentlich heißt er ja Strokkur!) miterleben. Ich habe mich vorher extra noch mit der Serienbildfunktion meiner Kamera befasst, eine sehr gute Investition! :-) Nun folgte wieder eine längere Autofahrt am Laugarvatn vorbei. In der Lyngalsheiši bogen wir rechts ab zur Laugarvatnshellir, einer alten Einsiedelei, die ich schon 2011 mit Stefan und Peter besuchte. Mittlerweile ist hier etwas Infrastrukur entstanden, für Kaffee und Kuchen wurde ein Zelt aufgestellt. Sehr unterhaltsam war, wie die Servicekraft immer wieder versuchte, ein Schaf aus dem Zelt zu scheuchen. Wir machten auf den Palagonitfelsen oberhalb der Höhle eine Mittagspause in der Sonne, und im Anschluss schauten wir uns noch die kleine Schlucht an, in der sich eine merkwürdige Mischung aus Lava und Palagonit befand. Ist sehr schwer zu beschreiben, man muss es gesehen haben. Dann noch einmal eine längere Autofahrt, nördlich um den žingvallavatn herum, am Ende links abbiegend auf die immer wieder schöne Straße 360, die uns über die 15 % steile Straße 435 auf die Passhöhe kurz vor dem Dyradalur brachte. Dort parkten wir zur letzten Bergtour des diesjährigen Islandurlaubs. Es sollte zum Skeggi hinauf gehen. Wir fanden einen idealen Weg zu diesem interessanten Gipfel. Das Wetter war immer noch super, nur leider war die Luft diesiger und trüber, eine Folge des hochsommerlichen Wetters mit 22 Grad. Dennoch war der žingvallavatn immer gut zu sehen, und als wir das Gipfelplateau des Skeggis erreichten, konnten wir im Südosten auch den Atlantik glitzern sehen. Auf 800m Höhe blies ein doch recht kräftiger Wind, aber nichts im Vergleich zum Montag am Djupavatn. Richie und ich fanden den Geocache, der seit fast zwei Jahren nicht mehr gefunden wurde. Wir konnten den Cache auch ausgießen! Der Abstieg war absolut problemlos. Eine herrliche Bergtour, und vor allem nach dem regnerischen Mittwoch ein gelungener Abschluss unserer Tourenwoche. Zurück am Auto, dann ging es nach Reykjavik. Wir kamen gerade noch so in die Halgrimskirkja hinein, um der Orgelmusik zu lauschen. Nach kurzer Suche fanden wir in der Nähe der Kirche den Hamburgerladen. Richie, Holger und ich bestellten uns ein Vierer-Burger-Menü (das Familiengedeck mit einem riesigen Berg Pommes und zwei Litern Limo dazu!), während Anette und Ronald sich für Fish and Chips entschieden. Danach fuhren wir noch zum Grótta-Leuchtturm. Der Parkplatz war gerammelt voll, denn alle wollten um kurz vor Mitternacht die Sonne über der Bergsilhouette der Halbinsel Snęfelsnes untergehen sehen. Wir machten dann noch einen kleinen Spaziergang, ehe es uns zu kalt wurde und wir uns ins Auto setzten. Das war dann aber auch irgendwann zu langweilig, und so ging es für uns gegen 2 Uhr zurück zum Flughafen Keflavik. Nur die drei Stunden vor dem Check-In waren fürchterlich. Dafür habe ich auf der Rückfahrt in Holgers Auto zwischen Hamburg und Uelzen fast komplett durchgeschlafen!


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
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