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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour 6000.Cache am Rammelsberg

Aufbruchszeit11.April 2020, 13:30
Ankunftszeit11.April 2020, 17:00
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km6
Höhendifferenz360
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nach der gestrigen Tag hätte ich eigentlich etwas Ruhe gebraucht, aber was sollte ich machen? Das Wetter war immer noch so gnadenlos schön, zuhause bleiben war da ein Verbrechen, Corona hin oder her!! Beim Loggen der Hils-Tradis vom Vortag fiel mir auf, dass ich der 6000-Marke gefährlich nahe kam, also habe ich versucht, meinen 6000.Geocache mit einer lohnenden, aber kurzen Wanderung zu kombinieren. Meine Wahl fiel auf den Rammelsberg oberhalb von Goslar. Die Bergwiesen sind immer schön, und mit dem Ramseck und dem Paraglider-Startplatz gab es zwei wunderschöne Aussichtspunkte. Nun, zuerst die Pflicht, also drei Caches einsammeln, um die 6000 voll zu machen. Das war dann am Jubi-Cache auch sehr witzig, weil ich mit dem Inhalt des Caches die Zahl 6000 legen konnte (kleiner Tipp: Der Cache hieß Muttertag!) Nach der Pflicht die Kür: Also über den Maltermeisterturm den Kiepenstieg hinauf zum alten Steinbruch. Dort war mein erster Plan eigentlich, am Südrand durch die Kiefern aufzusteigen und mir dann ein sonniges Plätzchen im Gras am Rande des Steinbruchs zu suchen. Demoliert wurde dieser Plan durch einen Wanderer, der sich in dem Grat am Nordrand des Steinbruchs versuchte. Dadurch gereizt, fand ich es plötzlich auch sehr attraktiv, diese Variante für den Aufstieg zu wählen, die Pause auf der Wiese könnte ich auch noch ganz oben am Startplatz machen. Eingestiegen in den Fels, und der erste Griff für die rechte Hand besaß ein sehr scharfes Stück Schiefer, das mir gleich einmal den Zeigefinger auf einer Länge von 1cm aufritze, gerade so dünn, dass Blut austreten konnte. Unglaublich! Musste dann erstmal etwas warten, bis die Blutung aufhörte, dann überlegte ich kurz, die Aktion abzusagen, entschied mich dann aber doch, mein begonnenes Unternehmen fortzusetzen. Der Grat traf oben wieder auf den Kiepensteig, den ich dann zum weiteren Aufstieg zum Ramseck verwendete. Am Ramseck war recht viel los, also gleich weitergegangen. Als das Naturschutzgebiet Blockgeröllhalde links endete, fand ich eine Fichtenschneise, die mich noch einmal steil zum Gipfel des Rammelsbergs führte. Eine schöne Wiesenschneise führte mich zum Zufahrtsweg der Startwiese, dort saßen vier junge Leute, genossen die Aussicht und plauderten über viele lustige Sachen. Ich setzte mich etwas abseits und genoss die herrliche Aussicht. Sie reichte bis Hannover und Wolfsburg!
Ich verbrachte so ca. anderhalb Stunden, feierte meinen 6000.Cache bescheiden mit einer Sicherheitshalben, dann stieg ich steil in Richtung Berufsförderungswerk ab. Schööööner Nachmittag!


Letzte Änderung : 29-Nov-2019
Copyright Jens Köhler, Wolfsburg, Obere Dorfstraße 10d