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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Voglerrunde bei Bodenwerder

Aufbruchszeit19.April 2020, 09:30
Ankunftszeit19.April 2020, 17:15
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km28
Höhendifferenz980
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Schon Badesalz offenbarten in ihrem Frühwerk Gereizt die Reize eines wunderschönen kleinen Mittelgebirges an der Weser: Vogler, Du Arschloch! Unter diesem Motto fuhr ich mit Stefan nach Kirchbrak im Lennetal. Durch einen krassen Zufall trafen wir dort auch noch Christine und Peter, und unter Wahrung der sozialen Distanz unternahmen wir eine sehr sehr schöne Wanderrunde durch den Vogler. Zunächst wanderten wir in den Talkessel von Heinrichshagen und Breitenkamp hinein, an der Waschbärenhütte vorbei, einem tollen Grillplatz der Gemeinde Kirchbrak. Dann war Schluss mit Vorgeplänkel und wir stiegen steil zum Hirtenberg auf. Kurzes Wandern auf dem Plateau, dann ging es hinab in das Wabachtal, vorbei an einigen sehr hoch gewachsenen Douglasien. Dem Wabach folgten wir etwas talwärts, bis wir aus dem Wald herauskamen. An einem kleinen Funkmast wandten wir uns nach rechts und stiegen am Waldrand steil bergauf in Richtung Oelkassen. Je höher wir kamen, desto besser wurde die Aussicht auf das Lennetal. Auch Ith und Hils waren nahezu komplett zu sehen. Das war schon einmal sehr schön. Nach Passieren eines kleinen Taleinschnitts fanden wir eine Schneise, die zum Kohlhai emporführte. Die dortige Schutzhütte lag allerdings zu sehr im Schatten, eine Pause wollten wir dort eher nicht machen. Also wanderten wir weiter zum Ebersnacken, der höchsten Erhebung des Voglers mit einer Höhe von 460 Metern. Etwas traurig war, dass der wunderschöne hölzerne Aussichtspunkt wegen Corona gesperrt war. Mehr will ich dazu mal micht sagen.
Nach einer Pause in der Sonne setzten wir unsere Wanderung fort. Es kamen noch einige weitere tolle Aussichtspunkte. Am Schnippkopf stand ich vor sieben Jahren im dichten Wald, heute gab es eine tolle Aussicht ins Wesertal. Dem Kamm folgten wir nun nordwärts. Hinter dem Werderberg erreichten wir eine eigenartige Landschaft, die durch Steinbrüche geprägt war. Einmal verloren wir den Weg, und sehr schnell hatten wir uns leicht in den tiefen Geländevertiefungen verirrt. Das Garmin hatte am Ende doch recht, Peters Idee, nach Westen zum anderen Weg abzusteigen, scheiterte letztlich doch an dem krassen Höhenprofil. Danach kamen wir zum nächsten tollen Aussichtspunkt, der Königszinne oberhalb von Bodenwerder. Auch hier machten wir eine schöne Pause in der Sonne, ich konnte einige Stationen meiner XW-Wanderung Revue passieren lassen (z.B. den leckeren Burger im alten Bahnhof Hehlen). Nach der Pause ging es hinab ins Lennetal, zur Lennemündung in die Weser. Diese Stelle hat auch noch den alternativen Namen Porta Brunsviga. Wir passierten die alte Bahnstrecke mit der imposanten Weserbrücke sowie die B240, dann kam ein steiler und wunderschöner Pfad hinauf zum Bismarckturm auf dem Ecksberg. Das war die letzte lange Steigung, wir kamen nach Linse und bewunderten den urigen Ortskern, die kleine Kapelle und die alten Bauernhöfe.
Die letzten Kilometer wanderten wir durch einen sehr schönen Hangwald nördlich der Lenne. Ein paar Anstiege im Bereich des Tönniesbergs führten bei einem Teilnehmer noch zu leichtem Knurren (ich verrate nicht, bei wem...), und irgendwann erreichten wir den alten Bahnhof Kirchbrak, der sehr romantisch mitten im Wald liegt. Vorbei am Bomhof ging es noch einmal leicht bergauf zurück zum Auto am Kirchbraker Friedhof.


Letzte Änderung : 29-Nov-2019
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