Startseite
Über Mich
AHP4
Galerie
Sehschlangen
Tourenbuch
Bookmarks
Elektronik
Bewertung
Geschichten

Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Hochthronklettersteig am Untersberg

Aufbruchszeit30.July 2020, 07:38
Ankunftszeit30.July 2020, 16:02
KategorieKlettersteig
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km13
Höhendifferenz1200
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Auf den Hochthronklettersteig freute ich mich schon Wochen vor Abreise in die Schönau. Dann eine Woche vor Abfahrt die Hiobsbotschaft von Stefan: Der Klettersteig sei wegen Felsabbrüche gesperrt, eine Begehung nicht möglich!! Aber dann, quasi am Tag der Anreise, die Entwarnung: Die Klettersteigbetreuer hatten sich alles vor Ort angeschaut, keine Schäden festgestellt und den Hochthronsteig wieder freigegeben! Juhu! Da es wieder sehr heiß werden sollte, wieder sehr früher Aufbruch. Um 07:40 Uhr waren wir am Roßboden in der Nähe der Ettenberger Wallfahrtskirche. Der Aufstieg zum Scheibenkaser ging echt gut (da tat wohl einigen der vorherige Ruhetag sehr gut ;-)
Schade war, dass Stefan beim Verlassen der Ferienwohnung seinen Steinschlaghelm vergessen hat, so konnte er den Klettersteig leider nicht mitmachen, er machte also mit Manfred am Scheibenkaser weiter, während ich Mühe hatte, Holger und Ronald hinterherzulaufen, die mit hohem Tempo dem Einstieg des Klettersteigs zustiegen. Am Einstieg mit Wasserkühlung von oben eine Pause mit Anrödeln, dann ging es los. Im Vergleich zu meinen letzten zwei Begehungen habe ich diesmal versucht, möglichst viel mit den Beinen zu arbeiten und den Körper immer nah am Fels zu halten. Dadurch habe ich es geschafft, meine Hände nicht so sehr zu zerschraddeln wie die letzten Male. Auch die Hangelschuppe kam mir diesmal nicht so schlimm vor. Der Trick bestand einfach daran, diese Passage am langen Arm zu absolvieren. Was auch sehr angenehm war: Wir hatten quasi den Klettersteig für uns. Vor uns keine langsamen Blockierer, hinter uns keine Drängler, dazu eine Wolke in der Südwand des Hochthrons, die uns milden Schatten spendete, damit wir nicht verglühen. Selten hat mir ein Klettersteig so viel Spaß gemacht! Entsprechend gut gestimmmt kamen Holger, Ronald und ich oben an. Nach einer kurzen Gipfelrast wanderten wir zum Stöhr-Haus, wo schon Manfred und Stefan auf uns warteten. Jetzt kam leider ein sehr quälender Abstieg durch die Latschen in der prallen Nachmittagssonne. Insbesondere über dem Almbachkessel kamen sehr heiße Aufwinde aus dem Tal hinaufgezogen, die an einen heißen Föhn erinnerten Die zwei oder drei Gegenanstiege vor dem Scheibenkaser gaben uns dann den Rest. Wir waren alle sehr froh, irgendwann wieder den kühlen Hochwald zu erreichen, und kurz vor dem Parkplatz fanden wir in dem Bach eine schöne Stelle, um unsere Füße zu kühlen.


Letzte Änderung : 29-Nov-2019
Copyright Jens Köhler, Wolfsburg, Obere Dorfstraße 10d