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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Wanderung über Butterberg und Burgberge

Aufbruchszeit29.August 2020, 08:45
Ankunftszeit29.August 2020, 13:10
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km12
Höhendifferenz450
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Da ich am Nachmittag bei Holger und Heike zu einer Gartenparty eingeladen war und ich den nächsten Tag zum Ausschlafen brauchte, habe ich am Samstag spontan eine Wanderung bei Bad Harzburg unternommen. Geparkt habe ich auf dem Lehrerparkplatz des Burggymnasiums, was am Wochenende in der Regel kein Problem ist. Von dort stieg ich in Richtung Bad Harzburger Innenstadt ab, schaute mir dabei noch die pittoreske Lutherkirche an, die ünglücklicherweise direkt an der Schnellstraße liegt. Von dort durch die Fußgängerzone zum Bahnhof, am Edeka vorbei zur Straße an der Radau, und dann durch einene etwas versteckten Pfad hinauf zum Buttberg. Die Schnellstraße konnte ich per Tunnel queren, dann stand ich schon am Sonnenhof und konnte über den Butterbergkamm wandern. Unterwegs traf ich einen Rentner, der aus Schwaben nach Bad Harzburg gezogen und mit der Entscheidung sehr zufrieden war. Kurz vor dem Wolfsstein verabschiedete er sich von mir. Ich folgte den Serpentinen der alten B6, passierte ein leerstehendes Bikerhotel und schlüpfte dann in den Wald südwärts, um einen Zugang zu den Wolfsklippen zu finden, die dort liegen sollten. Ich fand sie tatsächlich, die Klippen sind als letzter Ausläufer des Kalksandsteins vom Butterberg zu betrachten und haben zwei recht imposante, sehr porige Felsspitzen, die im Buchenwald stehen. Magnesiaspuren zeigten an, dass hier auch ab und zu gebouldert wird. Nun musste ich weiter nach Süden zum Wanderweg, aber da war das Problem, dass das weiträumig abgezäunte Internat dazwischen lag. Am Zaun entlang musste ich das Gelände mühsam umgehen. Irgendwie rätselhaft, wie man die Wolfsklippen erreichen kann, ohne Privatgrundstück zu betreten...
Irgendwann war ich aber am Internatsgelände vorbei, auf nun bequemen Wanderwegen ging es ins Stübchental. Der Eichenberg wurde nordseitig erklommen, zunächst auf steilem Pfad, dann per Direttisima. Oben kurze Pause, dann weiter zum Sachsenberg. Den Sachsenstein, eine Quarzitklippe an der Nordseite des Berges, schaute ich mir diesmal genauer an. Dürfte ein hübscher Biwakplatz sein.
Weiter dann zum schmalen Pfad, der an der Sachsenbergsüdflanke, ab und zu mit schönen Blicken zum Brocken, in Richtung Burgberg zieht. Kurz vor dem Burgberg konnte ich die neue Harzburger Attraktion bestaunen, die Baumwipfelschwebebahn. In sehr gemütlichem Tempo kann man in einer Art Sessel einer Stahlstange entlang zu Tal gleiten. Die Halterung scheint ein aktives Bremssystem dabei zu haben, womit das Tempo reguliert wird. Eine Fahrt kostet 15 EUR, ist aber nichts für Leute, die einen Geschwindigkeitsrausch erwarten, und die Wartezeit scheint an Wochenenden bei mindestens 30 Minuten zu liegen.
Oben auf dem Burgberg gönnte ich mir ein Altenauer Dunkel im Aussichtsreich, ehe ich an einer kleinen Höhle zum Kleinen Burgberg abstieg, Dort war es wieder einmal sehr schön, diesmal fand ich sogar in den Felsen unter der Wetterfahne ein paar schöne Kletterpassagen. Der Abstieg zum Kriegerdenkmal war nicht weiter erwähnenswert.


Letzte Änderung : 29-Nov-2019
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