Startseite
Über Mich
AHP4
Galerie
Sehschlangen
Tourenbuch
Bookmarks
Elektronik
Bewertung
Geschichten

Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Schneeschuhtour zum Knollen

Aufbruchszeit27.January 2007, 10:21
Ankunftszeit27.January 2007, 18:25
KategorieSchneeschuhtour Schneeschuhtour
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km20
Höhendifferenz820
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nach einer langen Pause ohne irgendwelche Wandertouren hab ich es an diesem Samstag endlich mal wieder geschafft, etwas zu unternehmen. Frühmorgens bin ich von zuhause in Richtung Südharz aufgebrochen. Die Straße bis zum Elm waren teilweise noch sehr winterlich und extrem glatt.
In Bad Lauterberg angekommen habe ich erstmal gestaunt, wieviel Schnee dort schon direkt am Parkplatz lag. Die Schneeschuhe hatte ich eigentlich für den Hochharz dabei, aber so konnte ich schon ab dem Parkplatz die Schneeschuhe montieren und losziehen. Der Weg ging zunächst steil hinauf zum Knollenkreuz, dann über den Bergrücken der Großentals- und Bärentalsköpfe hinüber zum Großen Hübichentalskopf. Hier gab es sogar leichte Schneeverwehungen, so dass die Schneeschuhe wirklich angebracht waren. Die letzten Meter hinauf zum Gipfel des Großen Knollens folgte ich dem Gradienten steil hinauf, durch einen jungen Buchenwald hindurch. Als ich oben ankam, traf ich auf eine Gruppe Wanderer, die an den Bänken zusammenstanden und in einer mir fremden Sprache redeten. Später stellte sich dann heraus, dass diese Leute Esperanto sprachen, sie waren extra auf den Knollen gewandert, um feierlich Speisekarten in der Kunstsprache Esperanto (Esperantisten bezeichnen ihre Sprache aber als Plansprache) auszuhändigen. Der Knollenwirt war leider nicht zugegen, da er nach einem Sturz vom Dach schwerverletzt im Krankenhaus lag. :-(
Nach einer ausgiebigen Pause ging es dann weiter, dem Verlauf der Inversen Luttertalumrahmung folgend. Beim Aufstieg auf die Aschentalshalbe war die einzige Stelle, die durch den Sturm Kyrill stark verwüstet war und wo viele Bäume quer lagen. Zum Glück war diese Stelle nur ca. 100 Meter lang. Hätte die ganze Aschentalshalbe so ausgesehen, hätte ich getrost umkehren können. So aber ging es wie gewohnt auf dem Bergrücken, an den Koboltstaler Köpfen vorbei, zur Schutzhütte am Dicken Forstmeister. Hier trank ich meinen Tee aus, ehe der Endspurt zum Bismarck-Turm folgte. Hier bildete die Currywurst den gewohnten Abschluss eines schönen Winterwandertages.


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1