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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Brocken bei Schneesturm

Aufbruchszeit4.December 2008, 09:50
Ankunftszeit4.December 2008, 16:40
KategorieSchneeschuhtour Schneeschuhtour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km23
Höhendifferenz945
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Es war mal wieder Zeit, den Teufelsstieg von Bad Harzburg zum Brocken mit Schneeschuhen zu begehen. Hierfür hatte ich mir einen wettermäßig hochinteressanten Tag ausgesucht. Die Wetterstation Brocken meldete 73cm Schnee, in den Tagen vor der Wanderung hatte es ordentlich Neuschnee gegeben. In Bad Harzburg sah die Schneelage noch sehr bescheiden aus, An der Ettersklippe bedeckten nur 5cm von dem weißen Kram den Boden. Ab Molkenhaus wurde es jedoch immer winterlicher, der Einsatz der Schneeschuhe lohnte sich jedoch nicht. Bei Erreichen der Eckerstaumauer konnte ich im Südwesten eine graue Wand sehen. Nach Überqueren der Staumauer änderte sich das Wetter schlagartig. Es setzte starker Seitenwind und Schneefall ein. Der Wanderweg oberhalb des Stausees war relativ schnell zugeweht, und kurz vor der Schutzhütte legte ich die Schneeschuhe an. An der Scharfensteinbaude legte ich eine Pause ein, ehe der lange Gipfelanstieg begann. Ich konnte fast schon beobachten, wie mit jedem gewonnenen Höhenmeter die Schneehöhe ebenfalls zunahm. Ab der Bismarckklippe wurde es wirklich interessant, hier kamen sehr hohe Schneeverwehungen dazu. An der Schutzhütte am Eisernen Tisch traf ich zwei Wanderer, die von Ilsenburg aufgestiegen waren. Im Tiefschnee kurz vor dem Kleinen Brocken wären sie fast umgedreht. Auf der Brockenkuppe waren die Holzgeländer nicht mehr sichtbar, die eigentlich den Weg zum Gipfelfelsen weisen. Den Gipfelaufenthalt habe ich kurz gestaltet, bei Sichtweiten um 50m gab es sowieso nichts zu sehen. Das Metallschild am Gipfelfelsen war sehr interessant vereist, das war ein schönes Fotomotiv.
Beim Brockenwirt im Bahnhofsgebäude gab es Pommes mit Ketchup. Die Pommes werden von Mal zu Mal lausiger, es ist ratsam, das Personal zu bitten, die Pommes etwas länger im Fett zu lassen. In der Gaststätte habe ich noch einen weiteren Schneeschuhwanderer getroffen. Nach wenigen Streckenschilderungen habe ich festgestellt, dass er äußerst ambitioniert ist und das Brockengebiet ganz gut kennt, um es mal so zu beschreiben...
Der Abstieg erfolgte über den Goetheweg nach Torfhaus. Es ist immer wieder erstaunlich, wie lang sich der Weg vom Eckersprung bis Torfhaus zieht. In Torfhaus musste ich leider 50 Minuten lang auf den Bus warten, aber ich habe mich in der Bavaria-Alm bei einer Frittatensuppe aufgewärmt. Der Bus ist etwas zu schnell gefahren und wurde auf der B4 von der Radarfalle fotografiert!


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
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