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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Auf dem Hochkranz

Aufbruchszeit14.September 2009, 08:50
Ankunftszeit14.September 2009, 16:09
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km22
Höhendifferenz1325
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Am Vortage kam ich mit Holger und Gaby am späten Nachmittag am Hirschbichlpass an. Gaby hatte ihrem Ruf entsprechend für Regen gesorgt ("Schickt mich mal in die Sahara!"), der sich auch hartnäckig bis zum nächsten Morgen hielt. Allerdings wollten wir auch nicht untätig auf der Hütte rumgammeln, also brachen Rainer, Ronald, Holger und ich in Regenzeug zur Kallbrunn-Alm auf. Auf dem Weg dorthin wählten wir ungünstigerweise die Forststraße zur Kammerling-Alm. Auf Höhe des Alpelbaches bemerkten wir unseren Fehler und stiegen talabwärts ab, und zwei Verhauer später waren wir unten auf dem richtigen Weg. Es folgte dann ein langer Aufstieg zur Kallbrunn-Alm, die ich selbst auch noch nie gesehen hatte.
Hier zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite, einige Berge tauchten aus dem Nebel auf und wir konnten sogar unser Ziel, den Kühkranz, sehen. Nach einer kleinen Pause an der obersten Almhütte brachen wir also zu diesem Gipfel auf, mit der Option, auch noch den Hochkranz zu besteigen. Am Ende der Almwiese pflückten Holger und ich einige leckere Heidelbeeren. Dann war schlagartig Schluss mit dem lieblichen Almgelände, und auf dem Weg zum Klettersteig wurde der Weg schroffer und das Wetter wieder schlechter. Der Klettersteig am Hochkranz ist sehr gutmütig und kann auch problemlos ohne Klettersteigset gemacht werden. Nach dem Ende des Drahtseils ging es noch im Zickzack durch die Latschen hinauf, nochmal ziemlich anstrengend. Am Gipfel machten wir kurz Pause, dann ging es an den Abstieg über den Ostgrat. Das war mit nassem Fels in den IIer-Stellen nicht ganz einfach, Ronald verlor einen Wanderstock und musste ihn von einem Felsvorsprung angeln, aber es ging letztlich doch alles glatt, und wir konnten zur Kallbrunn-Alm absteigen.
Hier gab es eine böse Überraschung, denn die erträumte Jause musste leider ausfallen, da die Jausenstation montags ihren Ruhetag hat. Also machten wir uns so auf den Rückweg. Drei Wanderer kamen uns entgegen, es handelte sich um Matthias, Marion und Gerd, die es auf der Hütte nicht mehr ausgehalten hatten.Der Rückweg erfolgte dann über die Weißbach-Alm und die sehr steile Hirschbichlstraße (30 Prozent). Der Hochkranz wurde im übrigen noch von zwei anderen Abordnungen der Hochtourengruppe besucht, nämlich am Donnerstag und am Freitag.

Bilder zu dieser Tour sind in dieser Galerie zu finden.



Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1