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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Brocken und Klippen bei Ilsenburg

Aufbruchszeit22.November 2009, 08:18
Ankunftszeit22.November 2009, 18:00
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km31
Höhendifferenz1020
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Heute ging es im Vierer-Power-Team auf große Wanderrunde bei Ilsenburg, und das waren: Heidi, Cornelia und Stefan mit seinem treuen Begleiter Captain Sam. Unser erstes Ziel war der Brocken, ihn wollten wir, vorbei an der Stempels Buche, heute bezwingen. An den lärmenden Ilsefällen vorbei, hatten wir bald den Brockengipfel vor Augen. Nun ging es hinauf zur Stempels Buche, um dort eine wohlverdiente Frühstückspause zu machen. Irgendwie haben wir es dann geschafft, uns nach der Stempels Buche im Wald zu verrennen (das ist mir vor drei Wochen mit Claudio ja schon einmal passiert), aber wir haben dann doch wieder den richtigen Weg getroffen und konnten auf steilem Pfad den stürmischen Brockengipfel erklimmen. Das Stückchen vom Kolonnenweg zum Platz unterhalb des Brockenmuseums war mit Rückenwind schon sehr eigenartig, weiter oben am Brockenhotel sollten wir dann erfahren, was diese Windstärken als Seitenwind anrichten konnten. Uns hat es fast die Beine weggerissen, so turbulent war der Wind, also erstmal in den Windschatten des Brockenhotels gestellt, Kräfte sammeln. Dann ging's geschlossen hinüber zum Gipfelfelsen, wo uns ein Mountainbiker gnädigerweise fotografierte. Nach so viel frischem Wind mussten wir uns erstmal im Brockenbahnhof aufwärmen.
Es ging dann auf der Brockenstraße hinunter zum Brockenbett. Vorher haben wir noch den Urwaldpfad besucht. Dort konnte Heidi ihre Deutschkenntnisse an den schwierigen Gedichten verfeinern. Wie erklärt man jemandem auf Englisch eigentlich am besten das Wort verwunschen? :-)
Nach dem Brockenbett ging es, an der Schierker Skihütte vorbei, hinauf zu den Brockenkindern. Nach dem Heben des dortigen Caches sind wir auf dem Renneckenberg weitergewandert zur Oberen Zeterklippe. Dort konnten wir eine bessere Aussicht als auf dem Brocken genießen. Aber der noch immer scharfe Wind hat einen längeren Aufenthalt verhindert, außerdem wartete Le Wuf am unteren Ende der Leiter auf sein Herrchen.
Wir folgten dann dem schmalen Wanderweg hinunter zum breiten Fahrweg, es ging noch einmal hinauf zur Mittleren Zeterklippe, wo Stefan meinen Cache gesucht (und auch gefunden) hat. :-D Die Sichtverhältnisse wurden immer besser, die Wolken lösten sich allmählich auf. Nun begann der lange Abstieg und der stets langwierige Weg zur Plessenburg. Ich muss langsam mal die Abkürzung finden...
Nach der Plessenburg folgte der Abstieg ins Tal über die Paternosterklippen (Hatta!) und Ilsestein (Hatta jetzt auch!). Am Ilsestein kamen bereits die Sterne heraus, und Heidi bestaunte interessiert die Sternenbilder der nördlichen Hemisphäre. :-)
Der Abstieg war dann auch irgendwann geschafft. Ein wunderschöne Wanderung hat ihr Ende gefunden.


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
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