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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour In das Steinerne Meer

Aufbruchszeit22.September 2010, 08:30
Ankunftszeit22.September 2010, 17:45
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km15
Höhendifferenz1305
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Der Tag fing leider mit einem Paukenschlag in der Wimbachgrieshütte an: Stefan teilte uns mit, dass sein Entschluss unwiderruflich feststand, die Tour abzubrechen und er absteigen werde, um mit dem Zug nach Hause zu fahren. Der Watzmann und das Tourengepäck im Rucksack hatten das ihrige erledigt. :-(
Entsprechend betroffen sind Birgit und ich die ersten Höhenmeter zum Trischübl-Pass aufgestiegen. Wir mussten uns dann aber bald wieder voll dem Steig widmen, der immer steiler wurde. Oben noch einmal ein Abstieg in die Hundstodgrube, dann ein langer Aufstieg zum Hundstodgatterl in 2188 Metern Seehöhe, ein wunderschöner Aussichts- und Pausenplatz. Wir trafen auch alte Bekannte wieder, die wir bereits vom Vortage kannten. Jetzt mussten wir erstmal wieder bis auf fast 2000 Meter absteigen, um zum Weg zu gelangen, der Kärlinger und Ingolstädter Haus verbindet. Das war diesmal aber relativ simpel, die Felsen waren trocken (2008 war ich hier bei Nieselregen!).
In der Mittagshitze war der Weg zum Ingolstädter Haus mit dem Schlussanstieg noch einmal sehr schweißtreibend, dann war es kurz nach eins und wir konnten eine lange Pause auf der sonnigen Terrasse machen. Unterhalten wurden wir durch den Steine apportierenden Hüttenhund (ein sehr ruhiger Geselle). Wir konnten auch beobachten, dass das Hüttenpersonal bereits die ersten Getränkevorräte per Seilbahn ins Tal schickte, hier wurde schon das Hütteneinmotten vorbereitet.
Nachdem ich erfolglos versucht habe, den Geocache zu finden (ohne Spoiler keine Chance), brachen wir auf, um die letzte Kilometer auf dem Eichstätter Weg zum Riemannhaus zu absolvieren. Dieser Weg war bei dem tollen Wetter, das wir hatten, wunderschön. Hier offenbarte sich die ganze vertrackte Geologie des Steinernen Meers, mit Karrenfeldern, Karstschlunden und merkwürdigen Versteinerungen. Wir waren beide sehr froh, als das Riemannhaus endlich erreicht war. Die Hütte verfügt über eine tolle Küche und super renovierte Lager. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
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