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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Wanderung zum Trollsjön

Aufbruchszeit19.July 2018, 11:00
Ankunftszeit19.July 2018, 14:30
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitleicht leicht
Länge in km11
Höhendifferenz450
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nach der Bergtour auf den Haveren verließen wir die Lofoten wieder. Die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verbrachten wir in der Nähe von Lödingen an einer Seitenstraße. Am Donnerstag fuhren wir an Narvik vorbei bei eigentlich gutem Wetter nach Osten über die Grenze nach Schweden. Bei Laktatjakka parkten wir das Auto, am Abend zuvor hatte ich im schwedischen Hochgebirge ein schönes Wanderziel gefunden, den Trollsjön, zu deutsch: Trollsee. Die Wanderung ging mäßig steil hinauf, das Gelände wurde immer verwunschener, denn zahlreiche Felsblöcke säumten den Talboden, je näher wir dem See kamen, desto mehr wurden es. Am See eine Pause, ganz kurz kam die Sonne raus. Nur Gerhild ließ sich verleiten, in dem 5 Grad kalten Wasser des Trollsees zu baden. Auf dem Rückweg sahen wir, dass das schöne Wetter bald vorbei sein würde, denn von Westen zogen dichte Regenwolken rein, und der Wind frischte merklich auf. Mit den ersten Regentropfen erreichten wir das Wohnmobil.
Epilog, was noch geschah.: Die Bergtouren waren somit beendet, jetzt mussten wir nur noch ca. 2500 km Autofahrt in drei Tagen bewältigen. Nach der Wanderung fuhren wir nach Kiruna weiter. Das schlechte Wetter ließen wir hinter uns, und in Kiruna war eine abartige Hitze. Einmal blockierten ca. 15 Rentiere die Gegenfahrspur, eine willkommene Fotopause für uns! In Kiruna waren es tatsächlich 30 Grad. Kein Wunder, dass in Schweden so viele Waldbrände außer Kontrolle waren! Bei Puoltikasvaara fanden wir einen herrlichen Stellplatz direkt an einem wunderschönen See.
Freitag, 20.Juli: Und weiter geht's. Immer weiter nach Süden. Wir wollten möglichst nah an Stockholm kommen. Nach der E10 erreichen wir die E4, wir passieren Lulea, und in der Nähe von Hudiksvall am Langsjön finden wir einen tollen Pausenplatz. Ein Bad ist also auch noch garantiert.
Samstag, 21.Juli: Ich war nun den Vormittag mit Fahren dran, ich manövrierte das Wohnmobil durch Stockholm und die dahinterliegenden Berge bis zum Skolsberg (ich glaube, so hieß das). Holger übernahm dann wieder das Steuer, und ich konnte als Beifahrer wieder viel schlafen. :-) Bei Malmö ging es mit Brücke und Tunnel hinüber nach Dänemark, bei Slagelse gab es bei einem Pizzabringdienst eine lecke Pizza, und wenige Kilometer weiter westlich, mit Blick auf die beleuchtete Öresundbrücke, fanden wir einen Stellplatz direkt an der Ostsee (abendliches Bad war also wieder garantiert)
Sonntag, 22.Juli: Die restliche Rückfahrt über Öresund und Jütland haben wir dann auch noch irgendwie hinbekommen. Verkehr in Hamburg war absolut kein Problem, und am Ende haben wir sehr gestaunt, was uns auf der B4 zwischen Lüneburg und Gifhorn alles an Urlaubsreisenden entgegenkam.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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