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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Von Roßla nach Hainrode

Aufbruchszeit15.February 2018, 11:30
Ankunftszeit15.February 2018, 18:14
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km18
Höhendifferenz570
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Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nach einem arbeitsreichen Januar mit zwei durchgerockten Wochenenden konnte ich mir im Februar zwei Tage frei nehmen und unternahm mit Peter und Christine etwas abenteuerliches im Südharz. Wir hatten zunächst größere Ziele im Sinn, etwa den Hochkönig mit Schneeschuhen. Auch eine Tour im Chiemgau war im Gespräch, und eine Nummer kleiner eine Schneeschuhtour am Großen Arber. Am Ende wurden es aber zwei Tage auf dem Karstwanderweg bei Sangerhausen, gefolgt von je einem Tag am Wipperdurchbruch und im Kyffhäusergebirge.
An diesem Tag reisten wir zunächst von Braunschweig an und parkten das Auto vor dem alten Bahnhof in Roßla. Im Bahnhofsimbiss gab es eine kleine Stärkung, dann ging es auch gleich nördlich von Roßla den ersten Berg hinauf, wir hatten gleich ein paar schöne Blicke auf das Kyffhäusergebirge. Nach Überquerung der A38 ging es in den Wald am Hohen Kopf. Diese Kuppe umgingen wir westlich zuerst auf einer laubbedeckten Schneise, dann auf einem schmalen Pfad und trafen oben auf den Karstwanderweg. Dem Karstwanderweg folgten wir dann zum Bauerngraben (episodischer oder periodischer See), der gut gefüllt war. Der Blick von den Gipsfelsen war wieder einmal sehenswert, aber es setzte nun leichter Schneefall ein. Weiter ging es ostwärts zur Queste. Auf dem Aussichtspunkt vor der Queste machten wir eine kurze Pause im Windschatten, danach weiter. Christine und ich wählten einen teilweise recht abenteuerlichen (Windbruch!) Abstieg an den südlichen Fuß der Queste und stiegen von dort sehr steil auf, während Peter den bequemen und kurzen Weg wählte. Oben trafen wir uns wieder und genossen die Aussicht auf das malerische Questenberg. Der Abstieg nach Norden war teilweise ganz rutschig, aber es ging ganz gut. Vor dem Gasthof in Questenberg dann Ernüchterung: Donnerstag Ruhetag. Also wollten wir weiter nach Hainrode. Der Weg auf der OSM entpuppte sich als privater Hof, und aus einer Garage kam ein Mann und fragte uns, was wir denn da wollten. Er war aber sehr freundlich und gab uns den Tipp, bei Frau Gast (ja, sie hieß wirklich so) vom Gasthof zu klingeln, meistens macht sie auf. Und tatsächlich, wir wurden freundlich empfangen und bekamen Speis und Trank. An dem Beerenlikör hätten wir uns noch länger gütlich tun können, aber wir mussten noch ein paar Kilometer laufen.
Die Krumme Trift brachte uns steil bergauf in ein wunderschönes welliges Obstland, das vom Schnee frisch überzuckert war und im letzten Tageslicht echt toll aussah. So arbeiteten wir uns voran. Einmal mussten wir leider einen etwas unwegsamen Acker laufen, den Weg, der auf der OSM war, gab es nicht mehr. Dann ein Stück bergauf, und wir fanden einen gemütlichen Hangweg vor. Dieser brachte uns zu einem Wasserbehälter oberhalb von Hainrode, und plötzlich tauchte links oben eine große Schutzhütte auf, der Grillplatz An der Steier! Ein perfekter Ort, um zu biwakieren, und wirklich genug Platz für uns auf dem gepflasterten Fußboden!


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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