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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour HTG-Schneeschuhtour bei Hohegeiß

Aufbruchszeit25.February 2018, 09:36
Ankunftszeit25.February 2018, 16:30
KategorieScheeschuhtour
Schwierigkeitleicht leicht
Länge in km16
Höhendifferenz440
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Wenigstens eine Schneeschuhtour der HTG sollte in diesem Winter stattfinden. Wegen der Sturmschäden in den Wäldern änderte ich das Tourengebiet kurzfristig und beschloss, statt nach Goslar nach Hohegeiß zu fahren. Dabei waren: Kathrin, Eckhard und ein Kletterfreund von ihm, Jaime mit seiner Frau und Uli. Wir parkten auf Höhe des Ebersbergs, gleich der erste Parkplatz nach den Kurven der B4. Nun ging es bei schönstem Sonnenschein und knackigem Dauerfrost (zu Beginn -12 Grad) ausgiebig über die Bergwiesen. Der südlichste Punkt war der Mittelberg, dort fanden wir auch eine Art Paddock, ein Unterstandshäuschen mit Sitzgelegenheiten, wunderbar geeignet für eine Mittagspause. Dann wurde die Landschaft feingliedriger, und zwei oder drei Täler mussten durchquert werden. Wir kamen dann wieder näher an Hohegeiß heran, und ich musste eine Lösung finden, durch die Gartengrundstücke südlich der Wohnhäuser zu gelangen. Es gelang ohne größeren Landfriedensbruch, einmal mussten wir einen Zaun überklettern, und Einwohner haben uns nicht mit Schrotflinten vertrieben. ;-)
Als wir an der Jugendherberge vorbei kamen, endeten die Bergwiesen, und wir mussten nun durch den Wald hinunter ins Wolfsbachtal. Dort konnten wir die berühmten autochtonen Fichten bestaunen. Nach Überqueren des Wolfsbachs ging es auf einer Forststraße bergauf zur Sattelfläche zwischen Wolfs- und Steinbach. Oben konnten wir eine kurze Pause in der Nachmittagssonne machen, dann ging es wieder hinein in den Tiefschnee, und durch die Westhänge des Hinteren Wolfsbergs ging es nordwärts in Richtung Ebersberg. Nach einer guten halben Stunde stiegen wir einen waldfreien Hang hinab zum Steinbach, kurz über den Bach, und dann nordwestlich bergauf in Richtung Hinterer Ebersberg. Hier wusste ich nicht, was uns erwartet, aber die schlimmsten Befürchtungen wurden wahr: Extreme Sturmschäden, was letztlich für uns zwei Konsequenzen hatte:
Entweder lagen Fichten quer und behinderten das Vorankommen, oder die Forst war bereits da und hatte aufgeräumt, was bedeutete, dass der Schnee plattgefahren war und Baumreste überall verstreut herumlagen. So kämpften wir uns über den Ebersberg nach Osten. Dieser Abschnitt hat mir leider gar nicht gefallen, und auch Aussichtspunkte waren sehr rar. Die Bewölkung nahm nun zu, und ohne Sonne wurde es schnell wieder kalt, der Ostwind tat sein übriges.
Auf dem Rückweg kehrten wir noch kurz im Königskrug ein. Lustiges Etablissement. ;-) Der Kellner ist schnell, aber kein Schwätzer.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1