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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour HTG-Tour bei Lamspringe

Aufbruchszeit6.May 2018, 09:40
Ankunftszeit6.May 2018, 17:47
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km28
Höhendifferenz650
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Nach einer schönen Zeltnacht am Lagerfeuer in Capellenhagen am Ith (Treffen mit Peter und Christine) bin ich am nächsten Morgen aufgestanden, habe Zelt und Co im Rekordtempo abgebaut, fix gefrühstückt und bin dann schnell nach Lamspringe zum Waldstadion gefahren. Dort hätte ich eigentlich jede Menge Parkraum erwartet, aber ein Sportereignis sorgte dafür, dass um halb zehn schon alles zugeparkt war. Zum Glück konnten wir uns noch irgendwo am Rand reinquetschen, ja und dann konnte es auch losgehen.
Mit dabei waren Marion, Hanh, Helga, Rainer und Tina, Uli, Holger, Ronald, Volker, Alexander, Gunter, Jörg und Birgit (die Namen sind evtl. nicht korrekt...) und ich - uff, niemanden vergessen.
Zunächst ein Stück durch den Wald, dann steil hinab in die Ortsmitte und zur Klosterdomäne. Vor dem Palais haben wir die uralte Platane (älter als 200 Jahre) bewundert, zu siebt ist es einigen gelungen, den Baum zu umfassen. Danach liefen wir in den Klosterpark zur Quelle der Lamme. Hinüber zum Minigolfplatz, dann durch Wiesen und Gärten zum Heberberg. Noch einmal kurz durch das Wohngebiet, dann nahm uns der Wald des Hebers für zwei Stunden auf. Auf einer kleinen Wiese sahen wir Knabenkraut stehen, dann folgten wir dem Klosterwanderweg. Der Weg ließ sich gut gehen, und im Wald war es schön schattig. Aber direkt nach Verlassen des Klosterwanderwegs wurden die Schneisen sehr abenteuerlich. Es ging vorbei am Forsthaus Rolfshagen, und dann nach 400 Meter Forststraße wieder auf eine Schneise nordwärts zur Glashütte. Doch nun kam viel Windbruch, der uns viel zu schaffen machte und das Vorankommen erschwerte. Kurz vor der Landstraße dann ein so übler Windbruch, dass absolut kein Durchkommen möglich war, also ausweichen nach Osten. Kurz vor der Straße dann ein absoluter Brombeeralptraum, hüfthohe Dornenranken, die wir niedertrampeln mussten, gefolgt von einer rutschigen Böschung. Dann war erst einmal wieder Pause, es ging ein Stück Straße lang, dann eine zum Glück vom Windbruch bereits geräumte Schneise. Um nach Ammenhausen zu kommen, musste wir nun einen langen Berg überqueren, also steil hinauf. Auf dem Gipfel fanden wir einen guten Pausenplatz mit Tisch und zwei Bänken, ein kleiner Segen in dieser an Infrastruktur sehr armen Gegend. Nach der Pause musste ich etwas suchen, um die korrekte Schneisen zu finden, aber wir kamen tatsächlich ohne Problem in Ammenhausen an. Dort dann überqueren der Felder, und Eintauchen in den nächsten großen Wald. Und dort sollten uns einige Schneisen ziemlich beschäftigen, wir kämpften uns westwärts in Richtung der Lamme. Einen Einstieg in eine Kammschneise habe ich nicht gefunden, wahrscheinlich war die Karte verkehrt, deswegen musste ich leider improvisieren und einen Umweg inkauf nehmen. Irgendwann war das Schneisenabenteuer aber vorbei, und über eine noch nicht mit Strom abgesicherte Pferdeweide ging es hinunter ins Lammetal. Kurzer Straßenhatscher, dann wieder auf schmalen Waldwegen in den Wald, der uns am Ende wieder zurück zum Hopfenberg und seinem Waldstadion brachte. Am Ende hatten wir 28km geschafft.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
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