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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Ignaz-Mattis-Hütte und Steirische Kalkspitze

Aufbruchszeit6.September 2018, 08:37
Ankunftszeit6.September 2018, 17:21
KategorieBergwanderung Bergwanderung
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km16
Höhendifferenz1060
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Weitere Einzelheiten zur Tour

Die Nacht im engen Lager der Hütte war leider eine der unangenehmsten unser Tour durch die Schladminger Tauern, auch die anderen hatten sehr unruhig geschlafen. Insofern war es ganz praktisch, dass der heutige Tag sozusagen der Ruhetag der Tourenwoche war: Nur 450 Höhenmeter und knappe 6km Wegstrecke. Deswegen ließen wir es auch am Morgen ruhig angehen, frühstückten gemütlich und drehten zum Aufwärmen eine Runde um den Duisitzkarsee, bevor es in Richtung Murspitzen steiler bergauf ging. Die Landschaft war wirklich sehr schön, schroffes Wiesengelände, schütterer Lärchenbestand, und eine ganz passable Sicht. Der Weg querte um eine Nase des Berges nach links, und dann erreichten wir das Tal des Giglachbachs. Ein sanfter Abstieg, dann nur noch wenige Meter der Fahrstraße folgen, und wir waren am Giglachsee, und nur noch zehn Minuten von der Ignaz-Mattis-Hütte entfernt. An der Hütte angekommen wurde erst einmal das Lager bezogen, dann eine Pause auf der Terrasse gemacht. Mit Moritz und Kathrin zog ich dann am Nachmittag los, um die Steirische Kalkspitze zu erklimmen. Zunächst ging es zur Giglachseehütte am Oberen Giglachsee. Es war dann wirklich spannend, wie das Gestein plötzlich wechselte. Nach fünf Tagen im alpinen Urgestein standen wir plötzlich wieder im grellweißen Kalk. Über den Znachsattel erreichten wir die Akarscharte zwischen Lungauer und Steirischer Kalkspitze. Von der Akarscharte war im Westen ein eigenartiges Plateau zu sehen, durchsetzt von kleinen Kratern, die auf eine rege Karsttätigkeit hinwiesen. Der Südgrat zur Steirischen Kalkspitze bot im unteren Teil einige nette Kletterstellen, oben ging es recht bequem über felsdurchsetzte Wiesen zum Gipfel. Die Rundumsicht war richtig schön, und mit bloßem Auge konnte ich die Teufelshörner zwischen Hochkönig und Hagengebirge sehen. Nur der Dachstein hüllte sich in Wolken. Der Abstieg ging in Rekordtempo vonstatten, und so konnten wir wenig später an der Giglachseehütte ein Kaltgetränk genießen. Danach wanderten wir am Südrand des Unteren Giglachsees zurück, überquerten den Seeabfluss und wateten durch eine Untiefe auf die kleine Insel im See, um dort noch den Geocache zu suchen. Wieder zurück von der Insel kamen die ersten Regentropfen runter, es sah auch ein wenig nach Gewitter aus. Schnell liefen Kathrin und ich zurück zur Hütte, und dann verbrachten wir noch einmal einen schönen Hüttenabend in den Schladminger Tauern.


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1