Startseite
Über Mich
AHP4
Galerie
Sehschlangen
Tourenbuch
Bookmarks
Elektronik
Bewertung
Geschichten

Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Zum Kl.Arbersee und Gr.Arber

Aufbruchszeit26.November 2018, 12:15
Ankunftszeit27.November 2018, 17:15
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitschwer schwer
Länge in km17
Höhendifferenz830
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Relativ spontan bin ich für drei Tage in den Lamer Winkel gefahren. Am Morgen bin ich früh von zuhause aufgebrochen, und gegen zwölf war ich am Wanderparkplatz zwischen Sommerau und Ebensäge an der Stelle, wo der Weiße Regen aus dem Gebirge herauskommt.
Die ersten Kilometer folgte ich einem sehr schönen Wanderweg direkt am Fluss entlang, der - je näher ich dem Kleinen Arbersee kam - immer kleiner wurde. Am Kleinen Arbersee war das Wetter relativ trüb, leichter Schneefall, die hohen Berge (Großer/Kleiner Arber) steckten im Nebel. Den See umrundete ich im Uhrzeigersinn, ab der Seehütte folgte ich dem schmalen Pfad hinauf zur Chamer Hütte. Einmal sah ich einen Auerhahn, der irgendwo in einem Baum pennte. An der Chamer Hütte war dann schon tiefster Winter, der Wind frischte zudem deutlich auf. Unter dem Vordach der nicht geöffneten Hütte machte ich eine kurze Brotzeit. Eben ging es dann bis zum Fuß des Großen Arbers, dort steilte der Weg noch einmal gewaltig an, und bei arktischer Witterung (ca. -4C und Windstärke 5) erreichte ich den Gipfel. Für eine Pause war das leider nicht brauchbar, und so überquerte ich das Gipfelplateau und stieg zum Arberschutzhaus ab. Das hatte aber schon zu (hatte es heute überhaupt geöffnet?). Also weiterer Abstieg, am Westrand der Skipisten hinab zu Brennes. Der obere Teil war extrem glatt, einmal hat es mich mit Wucht von den Beinen gerissen, und ich verfehlte eine Skistangenhülse im Boden nur um wenige Zentimeter mit dem Allerwertesten! Nachdem ich mich wieder sortiert hatte, setzte ich den schwierigen Abstieg mit noch größerer Vorsicht fort. In Brennes fand ich dann einen sehr schönen Weg, der mich direkt und ohne große Umwege zur Ebensäge führte. Ca. 25 Minuten vor der Ebensäge fand ich eine einsame Hütte im Wald mit einer für eine Pause brauchbaren überdachten Veranda. Ich verzehrte die Reste vom Proviant und setzte dann bei stärker werdendem Schneefall den Abstieg mit Stirnlampe fort. In Ebensäge war Licht, aber an eine Einkehr war nun kurz vor dem Auto nicht zu denken. Die letzten Meter führte mich die OSM-Karte auf einem schmalen Pfad durch dichten Wald, und ganz am Ende musste ich sogar noch den Weißen Regen furten, was aber trotz Schneefall und Dunkelheit kein großes Problem darstellte. Wow, das war ein guter Einstand für drei Tage Lamer Winkel!


Letzte Änderung : 26-Dez-2016
Copyright Jens Köhler, Velpke, Steinbruchstraße 1