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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour Klettern am Gamrig

Aufbruchszeit31.May 2019, 10:00
Ankunftszeit31.May 2019, 16:00
KategorieKlettern
Schwierigkeitleicht leicht
Länge in km3
Höhendifferenz100

Weitere Einzelheiten zur Tour

Am Freitag nach Himmelfahrt war wieder sehr schönes Wetter angesagt, folglich brachen Tim, Anette, Olli und ich zum Klettern auf. Zunächst fuhren wir nach Waltersdorf, was wegen der gesperrten Straße nach Porschdorf etwas mühsam war. Dafür mussten wir dann nur wenig Meter bis zum Gamrig wandern. Dort angekommen wählten wir uns eine IIer-Route auf das Waltersdorfer Horn aus. Die erste Seillänge stieg Tim vor, Olli und Anette folgten. Ich musste schon etwas länger warten, dann konnte ich aber zu Tim nachsteigen und im überschlagenden Modus gleich die nächste Seillänge im Vorstieg machen. Diese Seillänge war technisch unschwierig, nur ein Übertritt aus der Rinne auf einen Reibungsblock war ansatzweise knifflig. Dann musste ich wieder etwas warten, bis ich als Schlussmann auf den Gipfel hochgesichert wurde. Die Querung war dabei durchaus nett, rechts ging es ordentlich in die Tiefe, und zum Schluss musste noch ein kleiner Kamin hochgespreizt werden. Merkwürdig, den Gamrig habe ich vorher noch nie so richtig wahrgenommen, er war stets außerhalb meines Radars.
Nachdem wir alle die Gipfelrast genossen hatten, seilten wir nacheinander an den Fuß des Waltersdorfer Horns ab. Dabei konnten wir auch noch den etwas höheren und spektakuläreren Heidebrüderturm bestaunen. Unten angekommen packten wir die Sachen und zogen um zum Heidestein. Dort war eine Jugendgruppe in der Südwand unterwegs und belegte leider die attraktivsten Routen. Tim kannte aber noch einen Aufstieg von der Nordseite auf den Gipfel, eine leichte 2er-Route. Anette blieb im Basislager, Tim, Olli und ich umquerten den Gipfel und passierten dabei den Gamrig-Wächter, einen sehr attraktiven Turm, der durch einen gewagten Überfall zu besteigen ist.
Uns erwartete dann kurz vor dem Gipfel eine doch recht knifflige Stelle. Ich konnte mit den Bergstiefeln gut Halt finden und stemmte mich den gestuften Fels Stück für Stück nach oben, bis ich aus der Schlüsselstelle raus war. Oben konnte ich an einer Kiefer Stand machen und richtete alles ein, um Olli und Tim nachzusichern. Olli brauchte ca. 10 Minuten, bis er die Schlüsselstelle passiert hatte. Tim scheiterte jedoch, und nachdem ihm die Kamera vom Gürtel gefallen war, er diese aber glücklicherweise bergen konnte, trat er den Rückzug an. Oli und ich seilten nach Süden nach. Mit diesen beiden Klettertouren ließen wir es dann gut sein, stiegen nur noch kurz auf den Aussichtspunkt für die Wanderer. Nach dem Rückweg zum Auto fuhren wir zur Russig-Mühle, wo wir uns mit Dirk und Karin zum Abendessen trafen. Es gibt dort eine sehr leckere Forelle, außerdem ein schmackhaftes naturtrübes Bier.


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
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