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Auflistung meiner bisher gegangenen Touren


Einzelheiten zur Tour HTG-Wanderung bei Benzingerode

Aufbruchszeit6.October 2019, 09:40
Ankunftszeit6.October 2019, 17:10
KategorieMittelgebirge Mittelgebirgstour
Schwierigkeitmittel mittel
Länge in km23
Höhendifferenz550
Kartenausschnitthier klicken!
Streckenprofilhier klicken!

Weitere Einzelheiten zur Tour

Für die Hochtourengruppe war ich heute mal wieder Wanderführer. Mit elf Personen sind wir gestartet, mit dabei waren: Jürgen, Holger, Uli, Helga, Anni, Jessica, Martin, Andrea, Gunter und Klaus Sch. Wir starteten am Südwestrand von Benzingerode, über Felder ging es zunächst zur kleinen Siedlung Wolfsholz. Wir querten dann nordwärts über die alte B6 und gelangten so zum Westende des Austbergs. Die Sonne war uns die ersten Stunden der Tour hold, und am Austberg war es sehr schön zu sehen, wie sich die Sonne gegen die Nebelschwaden aus dem Norden durchsetzte. Zuerst über Wiesen, dann über Waldwege ging es zum Austbergturm. Leider hatte am Turm der Nebel mehr Zähigkeit als die Sonne Kraft, und so konnten wir oft nur schemenhaft die Landschaft erkennen. War aber trotzdem schön. ;-)
Es ging über Wiesen wieder hinab nach Benzingerode, an der Kirche baute die Feuerwehr gerade für das Erntedankfest auf, wir eilten aber weiter zum nächsten Berg. Und zwar war das der immer wieder schöne Ziegenbergkamm, Wir nahmen alle Kuppen mit und erreichten das mittlerweile geschlossene Gasthaus Zur Horst. Dort führte ich die Gruppe hinunter ins Blutbachtal. Blut gab es dort zwar nicht, aber wir mussten Helgas Stiefel reparieren. Zum Glück hatte Martin stabile Schnüre mit, mit der wir die sich ablösende Sohle von Helgas nicht mehr taufrischen Stiefeln fixieren konnte. Mit drei- oder viermaligem Nachschnüren hat es tatsächlich den Rest der Strecke gehalten!!
Nun ja, beim Abstieg zum Goldbach nahmen wir noch Hans Mönch mit. Ich fand einen sehr guten Zustiegsweg von West, so dass wir die Hügellandschaft in der Nähe des Sandsteinfelsens richtig genießen konnten. Holger und ich kraxelten den Fels hinauf, dann wanderten wir wieder hinab ins Tal und trafen kurz vor dem Goldbach Helga wieder, die wegen ihres Stiefels den Ausflug zu Hans Mönch lieber ausgelassen hat. Nun waren es nur noch wenige Meter bis zum Biergarten am Mönchemühlenteich. Die Sonne versteckte sich jetzt doch hinter trüben Wolkenschichten, und folglich war das eine gute Gelegenheit, die Glühweinsaison zu beginnen. Helga brachte dazu noch ihren polnischen Zitronenschnaps unters Volk (interessanter Geschmack, ging in Richtung WC-Reiniger!). Nach der Mittagspause Fortsetzung der Tour dem Goldbach folgend. Nach 15 Minuten links steil bergauf auf ein wiesenbewachsenes Plateau mit vielen unreifen Brombeeren, die noch auf etwas Oktobersonne zum Reifen warteten. Durch eine wunderschöne Obstlandschaft mit kleinen Hügeln ging es nach Heimburg, den Ort durchquerten wir und stiegen dann zur Burg selbst auf. Dort Pavillon und Stempelstelle, kurze Pause. Dann Abstieg nach Westen, teilweise sehr weglos und etwas ruppig. Dafür konnte alle den Hainbuchenwald bestaunen. Zurück zum Ziegenberg, unterwegs viele bellende Hunde, die Grundstücke bewachten. Unterhalb des Ziegenbergkamms fand ich auf der Wiese einen recht großen Parasolpilz, der sogar den Transport im Rucksack gut überstand (schmeckte lecker!). Südlich vom Ziegenberg auf verschiedenen Wegen zum sogenannten Märkerstieg. Am Rande einer großen Wiese ein sehr merkwürdiges Bild: Die Bauern hatten große Haufen aus Zwiebeln aufgeschichtet und sogar Spuren zwischen diesen Zwiebelhaufen gelegt. Soll wohl irgendwelches Wild anlocken. Ein paar Meter weiter ein großes Schild: Schutt abladen verboten. Ich schrieb mit feinem Edding darunter: Zwiebeln sind okay!
Dann musste sich die Gruppe entscheiden: Stapenberg oder schneller RÜckweg zum Auto. Helga, Gunter und Klaus wollten den Berg lieber auslassen, so dass sich Martin und Uli wegen der Fahrgemeinschaft dem Votum anschließen mussten. Wir anderen stiegen eine stolprige Schneise zum Stapenberg aus. Nach drei Offroad-Etappen hatten wir den Weg zum Stapenberg erreicht. Die Aussicht war leider nicht so toll, dafür konnten wir mehrere Maronenbäume bestaunen, die auf dem Stapenberg voller stachliger Früchte hingen. Wenn die wirklich reif werden, dann dürfte man in zwei Wochen dort eine ordentliche Ernte einfahren können. Der Abstieg wurde auch schnell bewältigt, und so konnten wir um viertel nach fünf mit vielen Impressionen wieder nach Hause fahren.


Letzte Änderung : 13-Mrz-2019
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